Trouville Deauville Normandie ♥️

Unsere Lieblingsorte sind Trouville und Deauville.

Ich denke man sieht wie schön es dort ist. Die typischen Häuser der Normandie sind sehr charmant. Schon Coco Chanel und Yves Saint Laurent spazierten in Deauville die Uferpromenade entlang.
 Jedes Jahr im September findet das Festival des amerikanischen Films statt.
 Mit hochkarätigen Gästen.
Wir haben es immer knapp verpasst. Wir mussten vorher nach Hause fahren.
Wer hat den Urlaub so doof geplant?!




Wenn man von Honfleur nach Deauville  an der Küste entlang fährt, gibt es diese tollen Ausblicke.
 Beim ersten Mal mussten wir direkt anhalten und erstmal auf uns wirken lassen. Noch nie hatte ich solche Villen gesehen.
Die Bauweise in der Normandie ist schon sehr besonders.








Deauville ein mondäner Badeort...
und super zum Shoppen! Ich habe gefühlte Stunden in einem wunderbaren
Porzellanladen verbracht und mir schöne Teller ausgesucht. Also für Sarah und Uwe hat sich das sicher wie Stunden angefühlt.

In Deauville eröffnete Coco Chanel 1913 in der Rue Gontaud-Biron ihre erste Boutique. Tolle Seite mit Infos über Coco, schöne Fotos etc. hier



In diesen schmucken Häusern im traditionellen Baustil der Normandie versteckt sich alles was Rang und Namen hat. Direkt preisgünstig ist hier schwieriger zu finden. Dafür würde ich den tollen Second Hand Laden empfehlen. 
Dieser hatte leider geschlossen, ich habe nämlich keine Angst vor Second Hand, 
ganz im Gegenteil. Die Auslagen waren vielversprechend und mit vielen
tollen Labels, wie ihr euch sicher vorstellen könnt. In so einem Ort. 
In Deauville befindet sich ein Casino, die Pferderennbahn und vier Golfplätze.
Es gibt einen Bahnhof, man kann also auch direkt mit dem Zug anreisen.







Eines der Geschäfte um welches ich immer "rumschleiche" ....
"Schatz nur Schaufenster anschauen"










Schon vor dem Festival des amerikanischen Films ist alles amerikanisch geschmückt.



Ich glaube wir sind jeden Tag durch dieses Städtchen marschiert, weil es so charmig ist und wir im direkt angrenzenden Nachbarort Trouville bei 
Chez Marinette immer zu Abend gegessen haben. 
Schöne Bilder und Empfehlung für Hotel und Restaurants hier klick




Das Casino



Weitere Ausflüge waren natürlich geplant 


Nach Bayeux. Da musste ich mir unbedingt den berühmten Bayeux-Teppich ansehen. Entstehung im 11.Jahrhundert, gestickt und 68,38 Meter lang.  Info hier  
Mein Mann hat derweil ein Kriegsmuseum rund um den D-Day besucht.




Idyllisch ist Bayeux. Schön auch zum Bummeln. Es gibt Einiges zu sehen.
Die Kathedrale ist auch sehr schön.

Weiter geht es nach Rouen, der Hauptstadt der Normandie.
Universitätsstadt... das Preisniveau in der Innenstadt ist für Essen und Trinken viel günstiger.


Rouen hat wunderschöne historische Gebäude.
Es macht Spaß durch die Stadt zu bummel.



Oh Macarons sind so verlockend! So sieht mein bitte Macarons-Gesicht aus :)

Die Kathedrale von Rouen ist ein besonderer Ort.
Die Fassade zählt zu den schönsten Europas. 
Die normannischen Herzöge Rollo, Wilhelm Langschwert und Heinrich II liegen dort begraben. Das Herz von Richard Löwenherz fand hier auch seine letzte Ruhestätte.
Mich macht das immer sehr ehrfürchtig, denkt mal Richard Löwenherz ! 

rechts unten der Sarkophag mit dem Herz von Richard.


Auf dem Rückweg vorbei an den Ruinen der Abbaye de Jumiège.
Victor Hugo bezeichnete sie als die schönsten Ruinen Frankreichs.




eine Seite war dick in ein Gerüst gehüllt, deshalb habe ich nur diese Seite
fotografiert.


In der Normandie gibt es einige dieser herrlichen kleinen Schlösser/ Chateaux


Ich wäre sofort eingezogen.Das glaubt ihr mir, gell?!! :)




In der Normandie hat schon Kaiserin Sissi Erholung gesucht. 
Ganze zwei Monate lang wohnte sie im Sommer 1875 im Chateau von
 Sassetot-le-Mauconduit.


Zu guter letzt habe ich noch eine typische Postkarte mitgebracht:



Habt einen angenehmen Tag,
herzlichst Tina


Der Froehlichste #bloggerfuerfluechtlinge




      Ein Land mit nur einer Sprache und einer Sitte ist schwach und gebrechlich.
      Darum ehre die Fremden und hole sie ins Land.


Die Konflikte in der Welt explodieren geradezu. 
Viele Menschen flüchten vor Krieg, Folter und Verfolgung und wir wollen sie Willkommen heißen.

Abdullah kommt aus Syrien. Allein. 15 Jahre alt. Er ist froh, dass er gesund hier angekommen ist.
Er macht sich Sorgen um seine Familie in Syrien. 
Ich heiße ihn Willkommen. Wir sprechen englisch und sind freundlich zueinander. Er lächelt.
Die Impfungen, die ihn vor Krankheiten schützen sollen, lässt er tapfer über sich ergehen.
Er hat Schlimmeres erlebt. Größeres Leid. 
Das macht mich traurig.

Farshad aus Afganistan, 14 Jahre alt, allein. Seine Familie ist tot. Er ist schon 3 Monate in Deutschland bis ich ihn kennen lerne. Er ist sehr höflich und zuvorkommend. 
Spricht deutsch mit mir. 
Er übt fleißig zusätzlich mit seinem Betreuer, damit er noch schneller lernt.
Er hat Angst, denn er muss ins Krankenhaus eingewiesen werden, weil er Splitter von Granaten im Bein hat, die operiert werden müssen.
Einige Splitter wurden bereits entfernt. Jahrelang wird immer wieder ein
Splitter entfernt werden müssen aus seinem Bein.
 Ich spreche ihm Mut zu. Es sei nicht schlimm.
Ich bin mir gewiss er hat so einiges erlebt, dieser 14 jährige Junge.
Ich muss an meine Kinder denken und wie gut sie es zum Glück haben.
Farshad heißt übrigens der Fröhlichste. 

Das waren zwei der unbegleiteten Jugendlichen Flüchtlingen, die
ich bisher kennen lernen durfte.


Meine Freundin Julia, die beruflich mit den gerade jetzt angekommenen Flüchtlingen zu tun hat, sagt Folgendes dazu:

Es sind viele offene Fragen, die in der Flüchtlings- und Asylproblematik zu erörtern sind, das will ich nicht abstreiten, doch die Antwort können keine Hetztriaden, Neiddebatten und gewalttätige Übergriffe auf Menschen und Gebäude sein.
Zu uns kommen keine Menschen, die unsern Sozialstaat und unsere florierende Wirtschaft ausnutzen wollen. Es sind Menschen (!), die Schutz vor Verfolgung, Tod und Elend suchen. Menschen (!), die dankbar um jede Hilfe sind und denen es bisweilen sichtlich unangenehm ist, diese anzunehmen. 

 Ich war die letzten Tage mit einem Jungen, ca. 16 Jahre - ein unbegleiteter Flüchtling - einkaufen. Er hat sich sichtlich geschämt, sich bei einem Billigladen eine Hose für 9,50 Euro auszusuchen. In seinen Augen und seinen Bewegungen liegt eine tiefe Traurigkeit, in der sich der Abschied von der Familie, Freunden und Heimat und der Flucht spiegelt. Die Tatsache, dass er auf Hilfe anderer angewiesen ist, verstärkt diese Traurigkeit.
Die (jungen) Männer, die zu uns kommen, sind keine Feiglinge, die ihre Kinder im Stich lassen. Sie sind entweder Familienväter oder die ältesten Söhne einer Familie. Sie tragen eine Verantwortung, die sie beinahe zusammenbrechen lässt. Denn sie wissen, in welchem Elend und Gefahr ihre Frauen, Kinder, Mütter und Geschwister leben müssen. Sie leiden darunter, dass sie ihre Pflicht als Familienoberhaupt oder als ältester Sohn nicht erfüllen können.
In vielen Fällen flüchteten sie davor, in Rebellenmilizen oder Regierungstruppen zu landen, oder als Selbstmordattentäter rekrutiert zu werden. Oft wurden sie aber auch weggeschickt, um irgendwo Arbeit zu finden, um mit dem Verdienst die Familie in der Heimat versorgen zu können.
Einer der Jungs im Alter von 14 bis 17 Jahren, mit denen ich seit Wochen Kontakt habe, sollte sich als Selbstmordattentäter töten. Andere sollten als Kämpfer eingesetzt werden. Einer wurde auf der Straße von Scharfschützen angeschossen. Seine Wunde konnte aufgrund der nicht mehr vorhandenen medizinischen Versorgung nicht ausreichend behandelt werden und er wird lebenslang darunter leiden. Einem wurde seine Schule weggesprengt, ein anderer verlor den Laden seines Großvaters, den er einmal hätte übernehmen sollen.


Ich weiß, dass sind die »guten« Flüchtlinge. Die »bösen« sind die Wirtschaftsflüchtlinge. 
Aber beantwortet die Frage, warum kommen sie, bitte einmal ehrlich. Sie wollen etwas von dem Kuchen abhaben, an dem sich die Industriestaaten fettfressen. 
Die Industriestaaten betreiben seit Jahrhunderten eine (Wirtschafts)Politik, die dazuführen musste, dass Menschen ihre Heimat verlassen. Durch Subventionen werden landwirtschaftliche Produkte so billig, dass sie die Preise in Afrika drücken und Bauern zur Aufgabe zwingen. Ölkonzerne vergiften durch ihre Produktion Flüsse und Meere, wodurch Fischer zur Aufgabe gezwungen werden. Nestlé plant Trinkwasser zu privatisieren. Markenklamotten müssen unter Verhältnissen genäht werden, die jedem Artikel von Arbeitsrecht widersprechen. Westliche Staaten unterstützen mit Waffen und Geldern totalitäre Regime und Korruption. ... Ich könnte die Liste ellenlang weiterführen.
Und nicht zu vergessen: Wie verhält sich denn der gemeine deutsche Tourist, bleich und vollgefressen, im Ausland? Nicht so, dass man glauben könnte, jeder in unserem Land ist ein Krösus?
 Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man die pure Dankbarkeit zu spüren bekommt. Die Arbeit mit und für die Flüchtlinge ist anstrengend und ich bin so ziemlich jeden Abend fix und fertig, aber dennoch freute ich mich auf jeden folgenden Tag und freue mich auf die nächsten. Es ist so schön zu hören, wie die Deutschkenntnisse besser werden, zu sehen, wie sich Menschen freuen können, die Entwicklung vom schüchternen zu einem selbstbewussten Etwas zu erleben, zu spüren, dass Vertrauen aufgebaut wird, gemeinsam zu lachen und Musik zu hören.

Das war ein Auszug dessen was Julia auf Facebook geschrieben hat. Danke Julia das ich Dich auch hier veröffentlichen darf.

Sarah und ich haben gestern Kleidung etc. aussortiert weil mich in der Praxis ein Hilferuf erreicht hatte.


Also los die Tüten in den Kofferraum meines Autos gepackt und losgefahren.
 Ist nicht weit fast in der Nachbarschaft, die ehemaligen U.S Kasernen.
Wir haben die Kleidung direkt dort abgegeben. Nicht beim Wachmann, nein der winkte uns weiter zum einfahren. Vorbei an kleinen Kindern die uns mit großen Augen anschauten.
Vor Ort die Tüten ausgeladen. Viele dankbare Blicke erhalten. Es gab ein herzliches Dankeschön und Hände schütteln.

Wir haben uns wieder auf den Weg gemacht, in unserem Mercedes, wenn auch ein altes Modell, gestylt zum Eis essen gehen. 
Es kam uns seltsam vor.
 Unsere Probleme waren plötzlich nicht mehr...
existent ...

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag, 
herzlichst Tina

Infos mit Spendenmöglichkeit zu Bloggerfuerfluechtlinge gibt es hier


Helft, spendet, bloggt, zeigt Flüchtlingen das sie willkommen sind.

Da ich in Mannheim wohne Spenden für Flüchtlinge in Mannheim hier


Parlez-vous français? Un jour en Straßbourg ♥️ OOTD Friday

oder auf Deutsch: Ein Tag in Straßburg.

Nein ihr müsst nicht französisch lernen. Ich kann es leider auch so gut wie nicht mehr ;)

Das ist ein Urlaubspinkfriday. Wenn wir Urlaub haben, können wir ruhig ein 
wenig weiter weg fahren. Straßburg stand schon lange auf der Liste. 
Der letzte Besuch ist eine gefühlte Ewigkeit her.
Ich bin ja DER Frankfreichfan schlecht hin. 
Und mal ehrlich eigentlich ist es für uns gar nicht weit weg... Frankreich!

Shirt: Clockhouse/ Rock: Gerry Weber/ Schuhe: Venice/ Tasche Liebeskind Berlin/ Sonnenbrille: Love Moschino/
Kleid: Berska/ Schuhe: Zara/ Tasche: Louis Vuitton/ Hut: Seeberger



Meine arme glückliche Familie macht schon was mit. 
"Sarah es geht nach Frankreich, zieh etwas Passendes an, très francais s'il vous plait" 
Und weil das noch nicht reicht, habe ich, Napster sei dank, noch eine schöne Playlist mit französischen Chansons und Pop Musik downgeloadet.
So fuhren wir, begleitet von Yves Montand, Edith Piaf, Jacques Brel, u.v.m. gen Frankreich.














Dieses Outfit geht heute noch zu Sunny s um Kopf und Kragen hier
und zu Top of the World Style hier
und zu Turning heads Thuesday hier






Das historische Karussell von 1900 am Place Gutenberg zog uns magisch an :)






Das Münster ist riesig 


Wir sind in einem der Restaurants am Place Gutenberg eingekehrt und haben uns ein Menü gegönnt. 
Frisch gestärkt musste es sein... eine Karussell Fahrt! 










So jetzt aber los noch ein wenig die Gegend erkunden.
Dieser Platz ist mitten in der Innenstadt und gesäumt von Geschäften. 
Hier finden sich hauptsächlich die gängigen Ketten wie Mango, Naf Naf ( Sarah liebt Naf Naf),
die Galeries LaFayette, Uniqlo, H&M, The Kopples, COS, u.v.m.









Place Kleber mit moderner Architektur. Verkehrsknotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs.










Wir sind dann wieder zurückgelaufen Richtung Petite France, der historischen Altstadt am Wasser.  Wollten noch die kleinen Geschäfte in der Grand Rue anschauen.

Alles ist nah beieinander, man kann es gut ablaufen.

Dieser moderne Eingang eines Schmuckgeschäftes hatte oberhalb einen großen Spiegel, in welchem sich die Fassade des alten Fachwerkhauses gegenüber spiegelt. Genialer Schachzug!


In den alten Gassen finden sich viele kleine tolle Fachgeschäfte.

Der Marmeladen-Laden, Die Rockabilly Boutique mit Pettycoats und schönen 
Kleidern, sind nur ein ganz kleiner Teil.



Es lohnt sich wirklich dieses Viertel zu erkunden. 
Hier gibt es eine alte Drogerie mit wunderbarem Sortiment, 
Nähgeschäfte mit Stoffen, Bändern und Knöpfen.

Einen tollen "Saftladen" mit frisch gepresstem Obst und Gemüsesaft.
Ich weiß jetzt, dank Sarah, wie Apfel-Karotte-Rote Beetesaft schmeckt :)
Es gibt aber auch nicht nur Saft, sondern auch leckere Salate im 
Einweckglas, und besondere frische Gerichte und Suppe. Auch Vegan. Wenn wir wieder in Straßburg sind werden wir dort sicher etwas essen. 
Es befindet sich in der Grand Rue. Info hier





Wenn ihr mal an dieser Drogerie ankommt, nicht vorbeilaufen. Geht hinein !


Einen Honigkuchenladen, hm lecker


Es gibt einen bezaubernden Hut und Schirmladen
















Am Münsterplatz ist was los. Da gab es auch ein Straßenkonzert. 
Die vier jungen Herren haben echt wunderbar gespielt. Die Leute einschließlich
wir, blieben stehen und lauschten der Musik, die Kinder tanzten.




Dort findet sich auch der berühmte Eissalon, der diese wunderschönen Eisblumen kreiert. Dort steht man Schlange. Ich denke das taucht als Tipp in jedem japanischen Reiseführer auf :)
Wir hatten keine Lust auf Schlange stehen, deshalb habe ich das Plakat
fotografiert. Aber die Eistüten die da aus dem Laden getragen wurden sahen
genauso aus.




Seitlich auf dem  Münsterplatz wurden 1000  Liegestühle aufgereiht.
Info zu diesem Event und dem Münster hier

Vor dem Schloss war eine Kunstausstellung. 
Es bot sich an hier auch zu fotografieren.



So ein letztes Bild von uns, die Brücke führt uns zum Parkhaus das mit 10,80 Euro für 9 Stunden nicht teuer war. 


Falls ihr es bis hierher geschafft habt, ihr kennt das Sprichwort
"Nur die Harten kommen in den Garten" :)), 
dann wartet jetzt das Freitags-Linkup auf euch. 
Ich freue mich wieder wenn ihr euer Outfit verlinkt.

Wünsche ein wunderschönes Wochenende.

Herzlichst Tina










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