Tina at home - Homestory

Sunny hatte die schöne Idee zu einer Bloggeraktion über Zu Hause und wohnen.

Interessiert ihr euch fürs Wohnen? Oder vielleicht wie ich wohne? Dann passt das super, ich wollte euch nämlich auf eine kleine persönliche Führung mitnehmen. Wisst ihr was? Beim Fotografieren für diese Homestory hatte ich richtig Spaß und mir wurde bewußt was ich gerne mag in meinen vier Wänden und wie alt manche Dinge sind. Wie wertlos und doch soo wertvoll. 
Ich wohne seit meinem 18. Geburtstag im Elternhaus meines Mannes. In diesem Zweifamilienhaus wohnen drei Generationen. Meine Schwiegermutter, Wir und unsere erwachsenen Kinder. Mein Mann ist in diesem Haus zur Welt gekommen. Damit wir alle Platz finden, haben wir vor 25 Jahren selbst angebaut. Per Hand den Keller ausgegraben und alles selbst gemacht. Sogar das Dach hatten wir damals selbst gedeckt. Unser Eß- und Wohnzimmer sind in diesem Neubau. In direkter Nachbarschaft wohnen meine Schwägerin mit Mann und erwachsenen Kindern. Bei uns ist immer was los, das kann ich euch sagen.

Wir wohnen etwa 100 Meter vom Käfertaler Wald entfernt. Es ist schön so naturnah zu wohnen. Wir genießen das sehr und könnten uns keinen besseren Vorort zum Wohnen vorstellen. Ich bin in Mannheim geboren und geblieben. Recht langweilig, aber ich mag meine Heimatstadt wirklich sehr gern. Ich könnte mir nicht richtig vorstellen woanders zu leben... okay in Paris ist es auch ganz klasse.😊

Willkommen! Wir wohnen in der ersten Etage.


Vor etwa 5 Jahren haben wir die Fassade isolieren lassen. Seither haben wir uns noch nicht für eine neue Klingelanlage entschieden. Die Drähte sind da und warten auf etwas neues tolles innovatives Klingelndes.😀
Bis es soweit ist, Göga meint 2017 (also bald) soll es endlich das geben, auf was er die ganze Zeit wartet, liegen Funkklingeln auf einem Tisch neben der Tür. 

Das Haus ist alt. Kupferklingeln hat meine Schwiegermutter im Flur und einen hochmodernen Sicherungsautomaten!
Zu uns geht es die Treppe hoch, wer mich kennt sieht wohl schon dass es hier lang geht. Also darf ich euch bitten mit nach oben zu kommen?



Kaum öffne ich oben die Tür müsst ihr euch vorstellen dass Luna bellt! Wenn fremde Leute kommen bellt sie immer wie wild. Keine Angst bellende Hunde beissen nicht, oder ....selten 😁. Luna ist sehr lieb und freut sich immer wenn wir nach Hause kommen. Ja hier seid ihr richtig. Paris im Flur und meinen Schmuckspiegelschrank, an dessen Tür das Geschenk einer Patientin häng, kennt ihr ja schon. Sie näht Lavendelsäckchen selbst und ich mag das sehr gern. Luna hat im Flur ihren Futterplatz. Sie bewacht sozusagen meinen Schmuck!
 




Nein diese Raumspartreppe müsst ihr nicht hoch. "For Members only" - Timo und Sarah haben ihre Zimmer dort oben unter dem Dach.

Im Flur hängen zwei winzig kleine Gemälde. Geschenke eines leider verstorbenen Malers, der Patient in unserer Praxis war. Ich mag die Bildchen sehr gern und halte sie in Ehren.
Das ist mein Lieblingsanblick der mir sagt ich bin zu Hause! Der Blick durch die Küche zu- und Wohnzimmer. In diesen beiden Räumen spielt sich unser Leben ab. Hier fühle ich mich wohl. Umgeben von Erinnerungs- und Lieblingsstücken, aber  nicht zu voll. Die Küche haben wir vor etwas über 10 Jahren komplett selbst renoviert. Vorher war sie Eiche rusikal, wie es früher gern Mode war, vor gut 30 Jahren. Jedes einzelne Teil, neu gekauft, (kein Flohmarkt) haben wir ganz bewußt ausgesucht und in verschiedenen Geschäften zusammengekauft. Deshalb ist fast jedes Elektrogerät von einer anderen Firma. Die Küche ist Ikea und alles selbst geplant, gebaut und montiert. Göga kann das super. Handwerklich hat er alles von seinem Vater gelernt und es gibt fast nichts was wir nicht selbst machen. Fliesen, Mauern Verputzen, Wasserrohre, Strom, kein Problem. 

Auf der Abzugshaube eine Leinwand gedruckt von einem Foto von Priska, welches sie in Paris auf dem Markt aufgenommen hat, und ein Holzständer, in dem die aktuellen Einladungen, Ansichtskarten etc. stecken. Dieses Mal eine Einladung zu Würstchen und Glühwein von neuen Nachbarn. Die ganze Straße ist eingeladen. Nette Idee :)

Meine Kaffeeecke und meine Lieblingsteekanne. Spülsmilie, ja ich mag so Zeug und der ist echt gut!

Mein Engel Gabriel ist mein ständiger Küchenenjunge. Etwa 1,30m groß und mal als Weihnachtsdeko gekauft, steht er das ganze Jahr in der Küche. Kuchenplatte Paris vom Flohmarkt. Ich liebe sie! Genauso wie mein Butterbrotpapierfach vom Sozialkaufhaus und den Feenballerinakuli (Geschenk meiner Schwester)

 Ich hab nicht alle Tassen im Schrank. Diverse meiner Lieblingstassen! Verständlich oder?
Was steht ihr in der Küche, kommt doch bitte ins Wohnzimmer! Wir haben keine Fußbodenheizung, weshalb ich immer Hausschuhe (Crocs oder FlipFlops) trage. Wir mögen Massivholz sehr gern. Unseren Backenzahnhocker aus massiver Eiche lieben wir sehr, den hat der Bruder einen guten Freundin gemacht. Er ist irre schwer sag ich euch. 
Ihr findet bei mir kaum Topfpflanzen. Ich habe einfach keinen grünen Daumen. Dafür meist frische Schnittblumen, die ich mir am Pinkfriday besorge.

Mein Eiffelturm hängt an der Lampe über dem Eßtisch. Unten rechts seht ihr meine Zuckertütensammlung. Eine Marotte von mir. Im Café oder Restaurant trinke ich gern Cappuccino. Meist ist Zucker in kleinen Beuteln beigelegt. Ich trinke meinen Kaffee aber ohne Zucker, weshalb ich das Beutelchen mitnehme. In diversen Glasdosen befinden sich mittlerweile Zuckertütchen aus allen möglichen Ländern. Kommen Gäste stelle ich die Dose auf den Tisch, für den Fall dass jemand gern Zucker im Kaffee hätte ;)

Links mein Sessel .Da sitze ich, schaue nach draußen, lese, schau TV oder blogge. Und trinke Tee, Kaffee... Der Wohnzimmertisch ist aus 3.Hand, siebziger Jahre, aus Travertin und unverwüstlich. Ich liebe ihn er hat eine Größe von 1x1m und somit richtig viel Platz. Wir haben ihn etwa 25 Jahre. Davor hatte ihn meine Mutter, von einer Freundin bekommen, die ihn nicht mehr wollte weil er ihr zu groß war.


Schaue ich aus dem großen Fenster sehe ich den Koi-Teich. Ich habe ein Sommerfoto gewählt, denn im Winter ist da nicht so viel zu sehen. Im Moment ist der Teich sogar zugefroren. Das macht den Fischen nichts aus, er ist gute 2 Meter tief.
Der Garten ist hinter dem Haus und wir können nur durch die Garage dorthin. Wir brauchen noch eine Außen-Treppe vom Wohnzimmer nach unten. Das ist dann um einiges praktischer.

Hochzeitsfoto, Ich mag Uta vom Naumburger Dom, Ausstellungskataloge und mein erstes Geschirr. Mariposa von V&B,vor 32 Jahren bekam ich die ersten Geschirrteile von meinem damaligen Chef geschenkt.

Ich liebe Kerzen, irgendwas vorzugsweise Duftendes brennt immer, und unseren Kamin. Die Form hat mein Göga entworfen und ihn dann so bauen lassen. Wir haben lange überlegt (Jahre) welche Kacheln wir gern dafür hätten. Ich finde das Warten auf "unsere Kacheln" hat sich gelohnt.

Auf dem Eßzimmerregal: Uralte Weihnachtsdeko, von meiner Oma geerbt. Diese beiden Stücke erinnern mich an meine Kindheit und sind einige der wenigen Dinge welche ich von meiner Oma habe. Sie stehen das ganze Jahr dort.

Am großen Eßtisch finden viele unserer Feiern statt. Wird nicht gefeiert steht dort auch mein Crosstrainer, damit ich ihn immer sehe und schnell mal draufhüpfen kann!


Ob wir auch ein Badezimmer haben? Natürlich! Ein winziges Badezimmer. Mit Badewanne und Dusche und Fliesen mit Blumen. Buntem Toilettendeckel :) und seit 3 Jahren hängt das Fräulein Jazz Plakat im Bad, weil es mir so gut gefiel. Die Vorstellung fand jetzt nicht in meinem Badezimmer statt, sondern im Zimmertheater.


Dieses Badezimmer beherbergt zwei Dauergäste, ähm nein ich sammle keine Badeenten !!! Bitte notieren KEINE Badeenten!!! Diese beiden rockigen Gäste habe ich vor Jahren meinem Göga aus Spaß zum Geburtstag geschenkt. Echte Kerle brauchen doch auch entsprechende Badeenten. Ozzy Osbourne und Frank-N-Furter 😁

Die beiden tummeln sich am Badewannenrand. Ich weiß Geschmack geht anders :)

Pssst! Im Schlafzimmer dominiert ein indonesisches Massivholz-Himmelbett. Wir haben es vor einigen Jahren in einem Geschäft für Massivholz- Vintage- und Retromöbel entdeckt und gekauft.


Dazu liebe ich die Spitzenbettwäsche mit Stickereien, seit wir im B&B Sint Anna in Yersecke waren. Diese Bettwäsche hat mir eine Patientin vor Jahren geschenkt, weil sie dachte ich könne sie für unser Mittelalterhobby zum Schnittmusteranfertigen verwenden. Dafür ist sie natürlich viel zu wertvoll gewesen und ich habe sie all die Jahre aufbewahrt und jetzt in Gebrauch genommen. Herzlichen Dank Frau M.!

alte Spitzenbettwäsche und mein Nachttisch - ein alter Nähmaschinentisch

Wir haben einen Raum ohne Fenster, in dem sich unsere Kleiderschränke befinden. Sozusagen einen kleinen begehbaren Kleiderschrank. Durch den Anbau des Wohnzimmers hat der Raum das Fenster verloren und eignet sich dafür am Besten. Wir haben also keine Kleiderschränke in den Schlafzimmern, sondern in diesem Raum.

Der Raum ist nicht groß und darin sind Kleiderschränke bis zur Decke
 


Dann haben wir einen Raum, das frühere Kinderzimmer, den ich immer die Rumpelkammer nenne.
Das soll eigentlich ein großes Badezimmer werden, Whirleckwanne, Toilette und Waschtisch befinden sich schon in diesem Raum, allerdings nicht angeschlossen. Sie lagern sozusagen darin und warten, dass wir den Raum leer räumen, und als Badezimmer gestalten. Das heißt Anschlüsse für Wasser und Abwasser legen, fliesen, etc.Irgendwie haben wir die Lust am Heimwerken verloren. Deshalb lagern dort jede Menge ausrangierten Dinge die in den Keller müssten. Bügelbrett und Getränke etc. findet man dort auch. Deshalb nenne ich es Rumpelkammer.

Die Kinderzimmertapete- die Vergangenheit und der Whirlpool- die Zukunft!

Der Anbau vor etwa 24 Jahren, Hochzeit vor fast 31 Jahren


Was macht es aus, das gemütliche Zuhause? Muss alles perfekt sein? Oder sind Schwächen erlaubt? Bei uns gibt es Vieles was uns richtig gut gefällt weil wir es genau nach unserem Geschmack gestalten konnten. Aber auch Kinderzimmertapete, Rumpelkammer, nackte Wände und fehlende Klingeln. 

Schaut unbedingt bei Sunny vorbei, da findet ihr das Link-up mit weiteren Storys rund ums Wohnen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag, herzlichst Tina

Vor dem Mannheimer Wahrzeichen, dem Wasserturm

Climate Revolution in gelb - lila OOTD


Wie ihr wisst war ich im November in London im Worlds End Shop. Dort habe ich diesen Schal entdeckt. Die Farben Lila und Spicy mustard  hatten es mir sofort angetan. Der passt doch perfekt zu meinem Lieblingscardigan in mustard. Verliebt! Ich musste ihn haben. Der süße Schal von Vivienne Westwood ist nicht nur aus 100% schottischer Schafswolle sondern er bringt eine Message mit: Climate Revolution! Vivienne setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein und wer ihre neue Fashion-Show "Ecotricity" verfolgt hat, kann die hineingestopfte Plastikfolie in der Krone auf Viviennes Kopf, als sie am Ende der Show den Laufsteg betritt, gut erkennen.

Strickmantel:Open End via Navabi/Schal:V.Westwood /Kleid:Hell Bunny via TopVintage

Grüne Strumpfhose: Spanx / Chelsea Boots: Liebeskind Berlin



Ring: Taratata

Kaschmircardigan: Boden








Ich habe mir die Plastikluftpolsterfolie auch an die Mütze gesteckt! 



Sarah war auch in der Natur unterwegs und hat wunderschöne Fotos von Richmond Park geschickt.




 

3 Stunden ist Sarah spaziert.  Kaffee und Brownies hat sie sich verdient.


Stellt euch vor nächsten Pinkfriday bin ich bei Sarah in London.😀 Wir fahren am Dienstag bis Sonntag nach London um die Stadt noch einmal unsicher zu machen und Sarah wieder mit nach Hause zu nehmen. Am 31.1. sind die 5 Monate London Auslandspraktikum zu Ende. 

Natürlich gibt es heute wieder das Freitags-Linkup. Ich freue mich auf eure Posts.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, herzlichst Tina




Was tun mit ausrangierten Sonnenbrillen?




Habt ihr euch das auch schon mal gefragt? Sonnenbrillen gehören für uns schon lange zum beliebten Accessoire in allen Farben und Formen. Manchmal sieht man sich satt, möchte mal wieder andere Modelle oder hat einen Fehlkauf getätigt. Ich habe Sonnenbrillen die ich nicht gern trage, die ich als störend empfinde. Werfe ich sie weg? Verschenke ich sie? Kann ich damit womöglich etwas Gutes tun???  Definitiv! Man kann Sonnenbrillen spenden! 
Jürgen Altmann, Gründer und Besitzer der Aroma Kaffeebar in München hat erkannt wie wertvoll Sonnenschutz der Augen für die Menschen ist die im Himalaya leben. Er gründete die soziale Plattform SHADES OF LOVE – THE HIMALAYAN EYEWEAR PROJECT. Er sammelt neue oder gebrauchte Sonnenbrillen und bringt sie zu den Menschen in die entlegendsten Regionen des Himalaya. Nun fragt ihr euch sicher wie ihr eure Sonnenbrille spenden könnt, wenn ihr denn eine habt die ihr nicht mehr tragen mögt. Sammelstellen nach Postleitzahl hier oder ihr schickt eure Brille ( auch Brillen wenn ihr im Freundeskreis, der Firma, etc.mal nachfragt) direkt an:

Aroma Kaffeebar, Pestalozzi 24, 80469 München. 

Ich werde an meinem Arbeitsplatz der Arztpraxis ein Schild aufhängen und ggf.Sonnenbrillen entgegennehmen und nach München schicken. Hier in Mannheim habe ich bisher keine Sammelstelle gefunden. Mein Chef unterstützt diese Idee sehr gern. 

Eine befreundete Ärztin mit eingener Praxis,die schon in Nepal gearbeitet hat, habe ich auf SOL aufmerksam gemacht. Sie wird wohl auch eine Sammlung in ihrer Praxis veranstalten.

Gut geschützte Augen durch Sonnenbrille

Diesen Post verlinke ich bei Traudes  ANL-A new life.

Nun wünsche ich euch einen wunderschönen Mittwoch, herzlichst Tina

Die Geschichte meines liebsten Schals

Anläßlich des diamantenen Thronjubiläums der Queen gab es bei Karstadt einen Schal der Eigenmarke Peckott. Das wußte ich allerdings nicht!  Das Jubiläum war 2012 und wurde in England vier Tage lang gefeiert. Auch das leider ohne mich.😀 Etwa ein Jahr später wurde ich bei unserem allwöchentlichen Pinkfriday bei Karstadt auf einen Tisch mit Schals aufmerksam. Ein Schal machte sich schon von weitem bemerkbar. Da blitzte der englische Union Jack und auch etwas Goldenes mit rot, also ideal als Geschenk für eine Freundin die sich für England brennend interessiert. 100 % Wolle fein gewebt, mit Hymne "God save the Queen" Wappen und Flaggen. Ja der Schal musste als Geschenk für Julia mit! Es dauerte noch Monate bis ich Julia, die in Oberfranken wohnt, wieder sah. Also hatte ich den Schal noch eine Weile bei mir liegen und verliebte mich immer mehr in Qualität und Design. Leider gab es ihn nicht nochmal, wir haben eine Woche später  geschaut, aber es war kein zweiter Schal mehr da. 
Etwa ein Jahr später,ihr wisst schon...Pinkfriday. Bei Karstadt war Sale, ein Wühltisch mit Schals. Ich schau kurz drauf, da war er wieder, ein einziger Jubilee Schal zwischen all den anderen Schals. Ich auf zur Kasse und weil es an diesem Tag auf bereits reduzierte Ware nochmal 50% Rabatt gab, habe ich gerade mal 25% des ursprünglichen Preises bezahlt. Ich war glücklich. Ich hatte ein Lieblingsteil! Da der Schal so auf dem Wühltisch durchgewühlt wurde, habe ich ihn zu Hause erstmal gleich gewaschen. Leider, leider habe ich überhaupt nicht mehr daran gedacht dass er aus 100%  Wolle ist ( er ist ganz leicht und fein) und habe ihn in die normale 40 Grad Wäsche getan. Ihr könnt euch sicher denken was passiert ist, er kam als winziges hartes "Brett" aus der Maschine. Es sollte wohl nicht sein. Ich war selbst schuld. Ich habe mich sehr geärgert und das Brett den Schal schweren  Herzens entsorgt.
Über ein Jahr danach bin ich mit meiner Mutter unterwegs auf der Suche nach einer weißen Bluse. Wieder Karstadt...ich stehe an der Kasse und mein Blick fällt auf einen Wühltisch mit Schals und Mützen. Da blitzt doch wieder.... ich kanns nicht glauben.... ich muss schauen, verliere meinen Platz in der Kassenschlange ... mir egal.... jaaa da ist er .... nochmal! Mein Jubilee Lieblingsschal aus 100% Wolle! Ein Einziger für sage und schreibe 2,- Euro zu haben! Juhu, ich kann euch sagen. Ich hab mich so gefreut. Konnte meiner Mutter das gar nicht so klar machen, weshalb ich so aus dem Häuschen bin. Ihr versteht das eher, gell?! 












Ich habe den Schal das erste Mal für einen Post Ende Januar 2016 getragen. Bei den Kommentaren zu Tüllrock, Kaschmir und Cape schrieb Bärbel damals: " heute habe ich nur augen für deinen notenschal. der ist ja richtig klasse" und ich versprach damals den Schal nochmal ausgiebig zu zeigen. Das wollte ich auch tun, aber er war weg! Tatsächlich wieder weg. Ich wusste, dass er nicht verloren sein kann, aber er war nicht im Schrank. Nicht im Auto und nicht in der Fototasche oder sonst einer Handtasche. Auch als die Reise nach London anstand im September, kein Schal zu finden, im November, Fehlanzeige. Ich dachte echt er ist wieder verloren, bis ich meine Papiertüte mit einer unbeendeten Strickarbeit hervorkramte um mal wieder zu stricken. Genau! Ihr habts, da fand ich ihn genau in der Tasche beim Strickzeug. Tz. Sowas... Juhu er ist wieder da! Wenn ich jetzt am 31. Januar nach London fahre, nehme ich ihn auf jeden Fall mit! Sollte er mir wieder abhanden kommen, habe ich diesen Post als Erinnerung!

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag, herzlichst Tina
 

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