Montana Redonda

Der Ausflug war gebucht. Um 6 Uhr morgens sollte es los gehen. Also früh aufgestanden und zugeschaut wie die Sonne aufgeht. 😊 Wir wurden von einem Bus am Hotel abgeholt und klapperten noch zwei weitere Hotels ab bis alle an Bord waren. Wir hatten uns einen Ausflug auf die andere Seite, die weniger touristische Seite der dominikanischen Republik, ausgesucht. Wir haben bewusst einen Trip gewählt der uns mehr von Land und Leuten zeigt. Großes Glück hatten wir mit unserem Reiseführer, einem Dominikaner mit guten Deutschkenntnissen und großer Begeisterung für sein Land und die Weltgeschichte. Alles was er uns erzählt hat, habe ich regelrecht aufgesaugt, weit davon entfernt diese ersten zwei Stunden Fahrt zu verschlafen. Wir fuhren durch alle möglichen Gegenden vorbei an Zuckerrohrplantagen Richtung Berge. Tatsächlich hat die dominikanische Republik richtig viele schöne Berge. Der Pico Duarte zum Beispiel ist mit seinen 3098 m Höhe der höchste Berg der Karibik. Dort oben wird es auch schon mal richtig kalt.

Überrascht war ich dass hier in diesem doch relativ kleinem Land vier Klimazonen  herrschen. Wir fuhren los, bei uns um Bayahibe herrscht tropisches Savannenklima. Weiter Richtung Berge fuhren wir durch tropisches Monsunalklima und letztlich landeten wir im tropischen Regenwald. Einzig das heiße Steppenklima erlebten wir an diesem Tag nicht, denn das ist genau auf der anderen Seite der Insel an der Grenze zu Haiti. In der dominikanischen Republik hat man längst erkannt die verschiedenen Klimazonen für die Landwirtschaft zu nutzen. So versorgt sich das Land zu 80% selbst, einschließlich der Touristen, die nicht wenig essen, während einfache Einheimische hauptsächlich mit ein wenig Reis mit Bohnen auskommen. Importiert wird hauptsächlich Getreide. Auf der Fahrt haben wir so viel verschiedene Anbaugebiete gesehen u.a. fällt mir außer dem Zuckerrohr noch klar der Tabak ein (Zigarren)  Reis, Kaffee, Kakao, Ananas, Erdbeeren, Papaya, Mango, Bananen, Palmen, Kohl, Salat, Avocados, Palmöl, u.v.m. So viel dass es hauptsächlich in die USA und aber auch in den europäischen Markt exportiert wird. Natürlich auch viele Weiderinder und Schafe, Ziegen, Hühner auf üppigen grünen Wiesen habe ich entdeckt. Pferde im Alltag, auch geparkt vor dem Supermarkt. Gerade in den ländlichen Dörfern. Ich klebte förmlich an der Scheibe während der ganzen Fahrt. Tatsächlich gab es auch schlafende Mitfahrer und ich finde die haben echt was verpasst.

Nun aber, bevor es euch noch langweilig wird, kommen wir zum ersten Ziel. Dem Montana Redonda. Um dort hinauf zu kommen, erklärte unser Reiseleiter, läge ein kleines Abenteuer vor uns. Ohne Abenteuer wäre es doch nicht exotisch, seine Rede.  Er sprach es immer exxotttisch aus. 😁 Holprige unbefestigte Straße? - exxotttisch! Auf einen Berg fahren mit einem Allradtruck? - exxotttisch. Ich habe es noch genau im Ohr. 

Wir stiegen also um und auf einem Truck schraubten wir uns den Berg hoch. Oder besser gesagt wir holperten den Berg hoch - ihr wisst - exxotttisch! Kein sehr hoher Berg, aber ein Berg mit toller Aussicht.  Es regnete sogar ein wenig und als der Truck anfuhr kam erstmal eine geballte Ladung Wasser aus der Dachplane auf uns runter. Alles schrie! 😂 Okay Zeichen für mich die Canon EOS wegzupacken und die GoPro zum filmen und fotografieren zu benutzen. 

Oben angekommen lichteten sich die Wolken, die Sonne ließ sich blicken und schaut selbst wie schön es oben ist. Trotz meiner Höhenangst hätte ich wohl einige Zeit dort oben verbringen können. Auch wenn ich nicht zur Hexe tauge. Ich bin Besenfluguntauglich. So jetzt wisst ihr es. 

Coole Fotos kann man auf dem Montana Redonda machen

früh um 6 ging es los. Alles war noch ruhig.

unser Bus links, im Truck rechts



kleine Geschäfte auf dem Berg

Fluggeräte...ähm Besen



Ziplining? ja auch das

karibisches Grün weit und breit



am Horizont sieht man die Strände und das türkisblaue Meer

Wer ein Gefühl von der Fahrt nach oben haben möchte und  3 1/2 Minuten übrig hat der kann sich das kleine Youtube-Video anschauen welches ich mit der GoPro von der Auffahrt aufgenommen habe.



Das war die erste Etappe unseres gebuchten Tagesausfluges. Hier oben könnt ihr so richtig tolle Fotos machen, so wie ich von meinem Göga Blocksberg.😁
 
Es ging mit dem Truck wieder den Berg hinunter zu unserem Bus.
Durch Dörfer führen wir gen Nationalpark Los Haitises. Beeindruckend und einen eigenen Post wert. Ich neige ja eh schon zu viele Fotos zu posten.
 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag, herzlichst Tina

Das rote Kleid - OOTD

Tatsächlich ist es jetzt bestimmt gut 5 Jahre alt und wirklich häufig getragen, das 10 Euro Sale Schnäppchenkleid von H&M. Ich habe es damals mitgenommen weil mir Farbe, Schnitt und die Quasten an den Ärmeln so gut gefielen. Okay es waren die Quasten, ich gebs zu. Sowas liebe ich einfach.☺ Ich hätte nicht gedacht, dass ich es im Sommer 2021 immer noch trage. Sunny hatte es damals 2016 auch online geshoppt und es als figürlichen Supergau bezeichnet. Also ihre Oma irgendwie...Müsst ihr mal gucken ihren Post.☺ Da wusste ich noch nicht dass ich es kurz später im Sale in einer Filiale finde und zuschlage. So ist manchmal das Leben.

Ja klar kennt ihr das gute alte Stück schon von einem total entspannten Muttertag, von Thailand und in Kombi mit der Melonentasche.  Natüüürlich musste es mit zum Strandurlaub in die Dominikanische Republik. Luftig leicht und einfach mal übergestreift. Perfekt für einen ersten Streifzug am Morgen. Ich liebe es noch mehr als am ersten Tag. Nix zwickt, nix zwackt es schwingt in seiner Fülle um meine Fülle und die Quasten sind auch immer noch dran und machen mir gute Laune wenn ich es trage.☺♥ 

 

 

 

 

 

 



Der Papagei hat mich dazu inspiriert meine Papagaienohrringe aus Holz zu tragen. Ja solche subtilen "Hinweise" nehme ich zum Anlass meine Accessoires zu wählen.😂

Relax-Breathe-Repeat diese unbeschwerten Bilder und das Gefühl der schwingenden Quasten😁 ( gute Laune) rufe ich mir gerade immer wieder in den Kopf. Entspanne! Atme! 

Ich wünsche euch ein gesundes und munteres Wochenende, herzlichst Tina


Spaziergang durch Bayahibe - ein dominikanisches Fischerdorf

Eines war uns klar, das Fischerdorf in der näheren Umgebung würden wir uns anschauen, um wenigstens einen kleinen Einblick in das einheimische Leben zu bekommen.  Im Internet habe ich gelesen dieses Dorf sei zwar ein wenig touristisch geprägt, da von hier viele Schiffstouren auf die Inseln starten, hätte aber seinen ursprünglichen Charakter eines karibischen Fischerdorfs bewahrt. Das heißt es kommen täglich Reisebusse mit Touristen hier an, die aber dann die Schiffe auf die Inseln nehmen. Das bringt natürlich Geld ins Dorf.

Wir fuhren von unserem Hotel aus mit dem Taxi. Die Preise sind festgelegt und einheitlich. Die Fahrt lag bei 20 US-Dollar hin und zurück, inkl. der Wartezeit des Fahrers. Das heißt der Fahrer wartete bis wir wieder zurück fahren wollten. Er meinte wir hätten wohl in 1-2 Stunden alles gesehen und da lag er ziemlich richtig.

Zuerst schauten wir uns an wie die Schiffe mit den Touristen gen Inseln Saona oder Catalina ablegten. Einem Händler, der sofort auf uns zusteuerte kaum dass wir ausgestiegen waren, erklärten wir, dass wir weder Sonnenbrille noch Badetasche brauchten. Sonst sprach uns niemand an, na ja bis ich die Papagaien entdeckte. Ihr kennt die Fotos schon. Ich war fasziniert von den wunderschönen Tieren und wollte mich erst wehren als der Besitzer sie mir übergeben wollte. Aber he was soll schon passieren, klar der junge Mann scheint davon seinen und der Papageien Lebensunterhalt zu bestreiten.

Einige Fotos später machten wir uns auf das Dorf näher zu entdecken. Recht vorsichtig, wenn ich ehrlich bin, man hat so viel gelesen und erzählt bekommen wie unsicher es sein soll. Im nachhinein habe ich mich an keiner Stelle unwohl oder unsicher gefühlt. Aufgefallen sind wir schon, denn nachdem die Schiffe abgelegt hatten, waren wir ziemlich die einzigen sichtbaren Touristen im Dorf.

Ich nehme euch gerne mit auf den Spaziergang durch Bayahibe, (die Einheimischen sprechen es Baschahibe) vorsicht Bilderflut denn ich konnte mich kaum von welchen "trennen". Wir liefen erst ein wenig am Ufer entlang um dann in den Dorfkern abzubiegen. Kleiner Tipp: Wer in die Dominikanische Republik reist sollte sich vorab in Deutschland US Dollar in kleinen Scheinen besorgen. Aber auch der Euro wird gern genommen. Damit zahlt man so gut wie alles, was nicht im Resortpreis enthalten ist. Und wir fanden es auch angemessen Trinkgelder zu geben, z.B. für das Servicepersonal und das Zimmermädchen. Dafür habe ich 100 Dollar mitgenommen. 60x1Dollar Schein, 40 Dollar in 5 und 10 Dollarscheinen. Dann hat man auch ein wenig Geld zur Hand um Papageienfotos oder eine frische Kokosnuss zu kaufen. Das Taxi haben wir in Euro bezahlt. Zahlt man Einkäufe mit Kreditkarte werden die Beträge in DOP, dem dominikanischen Peso berechnet.  Im Hotelshop bekommt man bei Barzahlung in Euro oder Dollar, statt Kreditkarte, einen schönen Rabatt. 

Aber zurück zum Dorf: Wir sahen moderne Häuser aus Stein oder Beton und Häuser aus Holz und Blech. Frauen die in kleinen Gassen Wäsche mit der Hand wuschen. Hund und Kind schauten zu. Normales Dorfleben würde ich sagen. Aber schauts euch an.

 

 























 

Wir waren beeindruckt von unserem ersten Ausflug nach "Draußen" All inklusive Urlauber wissen wohl wie ich das meine. Schön wars und heiß. Meine Kokosnuss war so voll mit leckerem Kokoswasser, dass ich sie mit ins Hotel genommen habe. Hier in der Anlage gab es leider keine Trinkkokosnüsse #irgendwasistimmer und als ich aus dem Taxi stieg war großes Ah und Oh - Coconut! Ich lächelte einfach glücklich, denn ihr wisst ja wie gern ich Trinkkokosnüsse als Reiseproviant habe.

Wir steuerten erstmal die ruhige Bar (es war erst 12.30 Uhr) an um etwas runterzukühlen und einen Kaffee, bzw. eine Margarita zu trinken. Das Resort ist in den öffentlichen Bereichen nicht klimatisiert. Es gibt riesen große schöne Deckenventilatoren und die offene Bauweise sorgt immer für ein Lüftchen. Kann man hier gut erkennen.

Auf jeden Fall würden wir das Dorf noch einmal besuchen und ehrlich es hat uns auch neugierig gemacht auf Land und Leute, die ich bisher als sehr gastfreundlich empfunden habe. Wir beschlossen einen Ausflug zu buchen. Nur welchen, das mussten wir noch überlegen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Dienstag, herzlichst Tina

Blogparade Juli 2021 ü30blogger - Sommerparty

Hach wer hat denn jetzt nicht Lust auf eine Sommerparty? Wobei wir im Sommer einfach gern auch draußen sitzen und einen Sundowner trinken. Es muss nicht immer gleich ein rauschendes Fest sein. 

Für Sommerpartys ohne hochoffiziellen Anlass oder einem bestimmten Dresscode, trage ich gern bequeme Outfits. Ein Kleid, ihr wisst ich trage in der Freizeit und für Anlässe sehr gerne Kleider, muss es nicht immer sein. Ich habe hier das perfekte Outfit für eine entspannte Sommerparty getragen. Meine superbequeme Jerseyculotte mit Lochstickereisaum und das Lochstickereitop. Bequemer geht nicht. Beide Teile habe ich letztes Jahr vom Kaffeeröster gekauft. Auch dieses Jahr finde ich noch dass es ein sehr guter Kauf war. Ihr kennt das Ensemble vom Post Tourist im eigenen Garten. Damals kam das Styling echt super gut an. In der Hoffnung auf eine entspannte Zeit habe ich es deshalb auch mit in Urlaub genommen. Und ja es war sehr entspannt meine Sommerparty.♥










Mich würde interessieren was ihr gerne tragt auf einer Sommerparty. Mottopartys kann ich mir auch gut vorstellen, zum Beispiel Viva la Vida, Tiki-Bar oder eine White oder Pink Party. Hachzz.♥☺

Oder wart ihr gar schon auf einer Mottosommerparty?! Dann erzählt doch bitte. ;) (aufgeregtes Hüpfen meinerseits) 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag, herzlichst Tina

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