Gedanken im Ausnahmezustand - und es ist still!?

*Werbung* unbeauftragt, unbezahlt  Orts-/Markennennung/ Social Networking

beim Bloggen geht es mir ja schon länger nicht mehr darum nur meine Outfits zu zeigen. Zu Anfang meiner Bloggerzeit habe ich sehr wenig Persönliches geschrieben. Kurz erwähnt was wir so gemacht haben und zack tadaaa das Outfit!
Es dauerte allerdings nicht lange und meine Gedanken kamen immer mehr dazu (war klar ich kann ja den Schnabel eigentlich nicht halten) und heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, nicht auf dem Blog mit euch zu teilen und zu besprechen was mich bewegt. Viele Leserinnen kenne ich mittlerweile persönlich, zu Anderen wiederrum verbindet mich eine längere virtuelle "Freundschaft" . Ich blogge im 6.Jahr... das ist Wahnsinn und ich freue mich drüber. Nie hätte ich damals gedacht, dass es mir so ein lieb gewonnenes Hobby werden würde, ich Leser/innen hätte die mir so wertvoll und treu sind. 
Wir leben gerade weltweit im Ausnahmezustand! Das muss man sich mal vorstellen. Das habe ich in meinen 53 Jahren noch nicht erlebt, zum Glück muss mich jetzt echt sagen.

Gestern war ich einkaufen, mit Mundnasenschutz, wie es jetzt Pflicht ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

bitte werft sie nicht in die Natur

Ich muss zugeben es vernebelt mir ein wenig die Sinne meinen Atem immer wieder einzuatmen und ich bin froh wenn ich wieder aus dem Laden raus bin. Auf die Idee bummeln zu gehen komme ich so schon mal nicht. Leider. 

Ich gehe für meinen Wocheneinkauf gerne in den nächst gelegenen kleinen Edeka Express Laden. Da ist alles noch persönlich, der Laden ist klein und ich bekomme dennoch alles was ich brauche. Ich sollte erwähnen dass ich nicht gerne zum Lebensmitteleinkauf gehe. Es soll ja Leute geben die einen halben Tag in einem riesigen Supermarkt verbringen können und darin eine Halbmarathonstrecke zurücklegen.... hab ich mir sagen lassen. Unvorstellbar für mich.😅 Für mich gilt einmal hin - alles drin- in 30 Minuten! Okay zur Zeit dauert es ein wenig länger wegen der Wartezeit an der Kasse durch Abstand halten. Aber gut, ich atme vor mich hin wie Darth Wader auf Urlaub und warte. Ganz vorn an der Kasse gerade ein Junge welcher für die Familie den Einkauf erledigt. Fleißig mit Einkaufszettel. Obst, Gemüse, Brot und Fleisch. Herrjeh das Geld reicht nicht, die Eltern haben zu wenig mitgegeben, die Putenschnitzel und die Geflügelfleischwurst müssen im Laden bleiben. Es ist dem Jungen sichtlich peinlich, er versucht die Summe noch zusammenzuzählen mit Münzen aus seinem Rucksack. Da kommt mir blitzschnell eine Idee und ich rufe der Kassiererin zu, er solle warten und sie soll Fleischwurst und Putenschnitzel bei meinem Einkauf mittippen. Der Junge erst verwirrt dann dankbar.  Ich zahle und gehe ebenfalls. Wie ich so zum Auto laufe denke ich an die vielen Familien die es nicht so gut haben wie wir. Wir haben unsere sichere Arbeit auch in dieser Ausnahmezustandszeit, was nicht für alle gilt. Ich habe mein Gehalt am Ende des Monats ungekürzt wie immer. Keine Kinder mehr Zuhause für die ich sorgen muss. Dies erlaubt mir zu leben wie immer, ohne finanzielle Einbußen. Ich denke darüber nach wie gut es mir geht -  in diesem Ausnahmezustand und betrachte die "unnützen Dinge" in meinem Einkaufskorb wie "Die Guido", Pfingstrosen und teure Marmelade.



Was meinte ich mit still? Durch das Distanzieren und den Abstand fehlt oft die Kommunikation. Auch der Smalltalk z.b. im Supermarkt fällt oft weg, ist mir aufgefallen. Es ist viel stiller geworden. Ich kann mir vorstellen dass das vielen einsamen Menschen extrem zu schaffen macht. Göga erzählt viele älteren Menschen kommen weiterhin täglich zum Einkaufen. Sie BRAUCHEN das! Ich kann das aus der Allgemeinmedizinpraxis auch bestätigen.

Klar Kontaktsperre! Das sagt ja schon kein Kontakt! Trotz gewisser Lockerungen.

Ich wäre ja für Kontakt mit Sinn und Verstand. Ich führe Gespräche mit Distanz. Man muss halt lauter sprechen und es besteht "Gefahr" dass jemand mithört. Was solls. Aber es ist richtig wenn man sich bei den Nachbarn, gerade wenn sie älter oder alleine sind, erkundigt wie es ihnen geht und ob sie zurecht kommen. Das kann ich sogar auf 10m Entfernung tun. 

Sarah und ich im Mai 2016 in Heidelberg


Und ich habe überlegt wie es euch geht? Und ich möchte euch einfach mal fragen: Wie geht es euch im Ausnahmezustand? Kommt ihr zurecht? Ist alles wie immer? Müsst ihr viele Einschänkungen hinnehmen oder könnt gar nicht mehr arbeiten? Oder müsst ihr sogar mehr arbeiten als sonst? Oder wie ist es nach den Lockerungen jetzt wieder zu arbeiten?
Schreibt mir einfach was ihr wollt - im Sinne von Gedanken im Ausnahmezustand.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag

 

Kommentare:

  1. Ach Tina, ich weiß genau, was Du meinst. Der Mensch an sich ist einfach kommunikativ. Mir fehlt das auch. Einfach mal jemanden spontan in den Arm nehmen. Reden auf Abstand kann man zumindest. Das ist auf Dauer ganz schön zermürbend.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ja das empfinde ich auch so Sabine. Zermürbend. Auf Abstand gehen und auf Abstand halten ist auch negativ behaftet.
      Hoffen wir dass es bald vorbei ist
      Liebe Grüße und ein virtueller Drücker, Tina

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  2. Beim Lebensmitteleinkauf geht es mir wie dir: möglichst schnell erledigen, ich gucke selten im Supermarkt herum, was da so angeboten wird und ich nie benutze. In den Läden ist es hier nicht ruhiger als sonst. Die Leute unterhalten sich auf Distanz. Auch vor dem Laden.
    Da ich momentan in Kurzarbeit bin, arbeite ich nur noch mit 25%. Dadurch habe ich viel Zeit daheim, was mir nicht so gut gefällt. Glücklicherweise muss ich mir finanziell keine Sorgen machen. Wirtschaftliche Ängste sind etwas ganz schlimmes und ich finde es gut, wenn wir uns Gedanken machen und auch die nicht vergessen, die jetzt große Nöte haben. Oder kleinere, wie der Junge im Supermarkt. Dem du ausgeholfen hast. Wer mag in solchen Zeiten schon zweimal in den Läden fahren.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Oh dann kannst Du Dir Stimmung hier sicher gar nicht vorstellen. Fast niemand spricht. Fühlt sich fast an wie in einer Zombiewelt. Ab und zu höchstens mal "Sie müssen einen Einkaufwagen nehmen" Oder für Bäckerei bitte draußen einreihen."
      Mein Sohn arbeitet auch in Kurzarbeit und nimmt jede Woche einen Urlaubstag. Für ihn ist es nicht so schlimm. Ich bin froh dass Du dir finanziell eine Sorgen machen musst.Ich glaube bei vielen Familien sieht es anders aus, da bin ich ganz bei Dir.
      Liebe Grüße Tina

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  3. Das war jedenfalls Deine gute Tat des Tages! Einer Frau vor mir fehlt neulich genau 1 Euro. Den hatte ich schneller dazu gelegt, als sie das kapieren konnte. Schon aus purem Egiosmus, damit ich schnell aus dem Laden wieder herauskam, aber auch, weil ich sowas wichtig finde. Dafür schulde ich dem Eisladen noch 20 Cebt, weil ich zu wenig Kleingeld eingesteckt hatte (wollte passend bezahlen, so viel dazu). Muss ich wohl kommende Woche noch ein Eis dort kaufen :).

    Da ich kaum arbeiten kann in meinem Beruf, betrachte ich diese Wochen nach dem ersten Schock als unfreiwilliges Sabatical. Ich arbeite etwas online und am Blog. Ansonsten optimiere ich weiter den Haushalt und alles, was mir in die Quere kommt. Dass das Wetter so traumhaft war, wenn auch zu trocken für die Natur, hat mir bisher sehr geholfen. Ich habe nur Angst davor, wie lange das noch gehen soll, denn von heute auf morgen quasi ohne Einkommen zu sein, ist nicht witzig. Die Willkür des Staates finde ich an der Stelle schier absurd. Durch die Zwangslage habe ich aber auch positive Erfahrungen gemacht und komme auf konstruktive Idee. Mein Mann ist seit dem 16.3. im Homeoffice in Vollzeit (IT-Medizinbranche ...) und ich finde es sehr angenehm, dass er da ist. Weil jeder ein eigenes voll eingerichtes Büro hat, stören wir uns nicht.

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    1. Genau Ines. Das kann man ja mal schnell machen. Und es waren alles Lebensmittel und keine Süßigkeiten oder Zigaretten.
      Es stimmt das Wetter lies es erträglich machen, wenn man raus konnte in die Natur. Ich hoffe das geht online jetzt ein wenig weiter. Ich glaube schon viele mögen jetzt auch gern Zerstreuung. Ohne Einkommen zu sein ist wirklich nicht witzig und ich würde ein Monat ohne Einkommen schwer treffen. Hast Du Chance etwas vom Staat zu bekommen? Zum Glück habt ihr beide euer Büro, ich kann mir vorstellen dass es in dem ein oder anderen Haushalt schon Spannungen gibt.
      Liebe Grüße tina

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  4. Da gehts mir wie dir, Tina: Das Maskentragen über 9 Stunden jeden Arbeitstag beschert mir regelmässig Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit. Es KANN meiner Meinung nach einfach nicht gesund sein, über so lange Zeit seine eigene verbrauchte Atemluft immer wieder einzuatmen. Aber nun, ich kanns nicht ändern und befolge die Vorgaben.
    Ich habs schon mehrmals geschrieben, geändert hat sich daran immer noch nichts: Für mich ist praktisch alles wie immer. Ich arbeite, ich reite, ich fuhrwerke im Stall rum. Ich kaufe nicht mehr und nicht weniger ein als in normalen Zeiten auch, nämlich das Nötige. Und ich unterhalte auch sonst recht wenige Sozialkontakte, von daher vermisse ich auch jetzt nichts. Fazit: Ich bin in der sehr privilegierten Situation, mein Leben so leben zu können, wie es immer war.

    "Ich wäre ja für Kontakt mit Sinn und Verstand". Ja, dafür wäre ich auch zu haben. Allerdings scheint man vielen Mitmenschen dieses gesunde Mass an Verstand offenbar nicht zumuten zu können; schon jetzt schaffen es ja viele nicht mehr (oder sie WOLLEN sich einfach nicht mehr dran halten!), die Regeln bezüglich Abstand und Hygiene umzusetzen. Ich sehe die Lockerungen bei uns ab nächster Woche mit einiger Besorgnis. Die sind, nehme ich an, für sehr viele ein Freifahrtschein, alle Bedenken über Bord zu schmeissen und nun wieder hingebungsvoll allem zu frönen, das man jetzt ja so sehr vermisst hat. Vor allem scheinbar das Shoppen. Ich dachte, ich spinne, als ich gestern im TV die Endlosschlange wartender Autos vor einem dieser bestbekannten schwedischen Einrichtungshäuser gesehen habe. Und ich frage mich: Ist es WIRKLICH das Wichtigste überhaupt jetzt, wieder Servietten, Teelichter und andern Klimbim kaufen zu können?? Und wie, bitteschön, will man dort die Abstandsregeln einhalten?

    Nunja. Der Mensch ist scheinbar eine ziemlich lernresistente Spezies. Irgendwann wird er das noch böse bereuen.
    Und ich für meinen Teil würde mich echt freuen, wenns noch ein Weilchen so beschaulich und ruhig weitergehen würde......

    Komm gut in die neue Woche, herzliche Grüsse!

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    1. Oh jeh da fühle ich echt mit Dir. Das kann tatsächlich nicht gesund sein. Ich habe eine Plexiglasscheibe als Spuckschutz vor mir und trage während der Arbeit keine Maske. Es sei denn ich gehe tatsächlich direkt "an einen Patienten" Dann trage ich kurz einen.
      Ansonsten hat sich für mich auch nicht viel verändert.
      Okay tatsächlich würde ich auch gern beim Schweden etwas ordern, das Kleiderschrankaufräumen hat Änderungen beschert. Ich hätte gern noch eine Ergänzung der Inneneinrichtung des Pax Schranks. Ich hätte gern online geordert und liefern lassen, aber die Lieferzeit ist mit Ende Juni angegeben. Wie bitte?!! habs wieder storniert. Na ja es läuft mir nicht weg und ich warte einfach noch. Ich glaube viele haben Zeit endlich das Zimmer zu renovieren oder so... Kann ich auch verstehen.
      Beschaulich und ruhig ist nur der Schein. Ich sehe täglich verzweifelte Menschen in der Praxis mit Existenzängsten. Leider berechtigt. Vom Suizid ganz abgesehen.
      Aber ein Umdenken hat sicher nicht statt gefunden, da bin ich ganz bei Dir Hummelchen.
      Bleib gesund, liebe Grüße tina

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  5. Ja, liebe Tina nun leben wir schon einige Wochen in diesem Zustand, dass von Ausnahme kaum mehr die Rede sein kann. Man gewöhnt sich langsam daran und verändert sich auch. An die Maske werde ich mich hingegen nie gewöhnen. Ich kaufe auf jeden Fall Modisches nur noch online ein... da gehts mir wie Dir.
    Bei mir im Shop ist sehr wenig los, wenn ich meine Stammkundinnen nicht hätte, wäre es ganz schlecht. Niemand hat Lust etwas zu kaufen, wofür auch? Um den neuen Schal, die neue Ohrhänger dann mit Maske durch die Gegend zu tragen oder nur zuhause? Kann ich gut verstehen, auch wenn es hart für mich ist. Außerdem vermisse ich meine Kund*innen.
    Nach außen habe ich wieder begonnen Kontakte zu haben; mit Freundinnen mache ich ab und zu die nun erlaubten 2-Personen-mit Abstand-Spaziergänge, das ist wunderbar und erfrischend. Meine Enkel sehe ich im Garten mit Abstand, wenn sie uns ab und an Einkäufe bringen. Wir gehören ja zur sog. Risikogruppe.
    Dass Du die Rechnung des kleinen Jungen im Supermarkt ausgeglichen hast, war wunderbar. So bekommt er eine Idee davon wie Zusammenhalt und Vertrauen aussehen kann. Ein sehr schöne Erfahrung mitten in diesen etwas gespenstischen Zeiten.
    Gutes Durchhalten und viele gute Erfahrungen auch für Dich wünsche ich Dir sehr herzlich, Sieglinde



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    1. Liebe Sieglinde, mit der Maske geht es mir genauso.
      Ich verstehe dass Du Deine Kundenkontakte vermisst. Um so besser ist es dass Du ab und zu Freundinnen triffst. So ein Austausch hilft mir immer ganz viel, auch wenn der meist online stattfindet. Priska wohnt ja in der Schweiz. Aber wenn wir uns brauchen ist die Eine für die Andere da.
      Du hast den richtigen Ausdruck, gespenstische Zeiten trifft es.
      Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute, pass auf Dich auf Sieglinde. Liebe Grüße Tina

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  6. Hallo Liebe Tina!
    Sorry, dass ich mich länger nicht gemeldet habe - bist Du doch ein liebe Freundin für mich geworden, obwohl ich Dich noch nie gesehen habe. ASber irgendwie kann ich alles, was DU schreibst, so gut nachvollziehen und finde Dich und Deinen Style einfach hinreißend! Allerdings scheint es irgendwie, als würde man sich automatisch etwas zurückziehen, ähnlich einem weidwundem Reh ... Vielleicht auch aus der Unsicherheit heraus, nicht zu oberflächlich posten zu wollen. Ja, irgendwie ist es beschämend wenn man teure Markensachen vorführt (obwohl ich selten die Marke schreibe) und weiß, dass andere Menschen gerade ihre Existenz verlieren. Auch auf Instagram möchte ich keine ,,Effekthascherbilder" posten, aber auch nicht solche, die Leid ausdrücken. So poste ich seit Wochen ... nichts, sondern beschränke mich, meinen Bloggertfreunden ab und zu etwas zu schreiben... Dir scheint es , in manchem vielleicht, ähnlich zu gehen ... ich habe auch nicht mehr Lust, Einkaufen zu gehen, aber es ist eigentlich nicht die Angst vor Ansteckung, sondern vor den Menschen , die die ,,Doktorin" begaffen. Früher hat mir das nichts ausgemacht, das Huhn zu sein, über das die Kassiererinnen reden, sobald man den Laden verlassen hat (,,Schau mal, der komische Mantel, glaubst Du, das soll Mode sein?", oder auch ,,Schau mal, nicht mal geschminkt, heute , die Frau Doktor, sie lässt sich aber ganz schön gehen") . Jetzt kann ich dem Ganzen längst nicht mehr so kokett wie früher entgegentreten und mag mir Hamsterkäufer(innen) und Besserwissergespräche nicht antun. Irgendwie habe ich darauf so gar keine Lust, also lasse ich meinen ,,Besten Ehemann von allen" dankbar einkaufen, wenn er es anbietet... Komisch, eigentlich... Aber ich denke, das ist die neue Situation ... Vielleicht hatdie Welt auch irgendwie einmal einen kleinen Dämpfer gebraucht, wenngleich ich natürlich nicht die negativen Seiten beschönigen möchte und die Menschen, die betroffen sind, mein tiefstes Mitgefühl haben.... Alles Liebe, Nessy

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    1. Dankeschön Nessy, das ist sehr lieb von Dir ♥
      Ich verstehe was Du meinst, es ging mir bis vor Kurzem auch so. Aber ich habe beschlossen mich wieder ganz normal zu verhalten... ähm klingt komisch, wenn man das so schreibt. Denn wenn nur die Hälfte der Leute so hungrig auf normale Themen ist wie ich, dann hat es sich schon gelohnt ein Outfit zu posten. Es ist ein sensibles Thema ich versteht genau was Du meinst. Ich wollte eigentlich zur Coronakrise gar nichts mehr schreiben, aber oft beschäftigt es meinen Kopf natürlich doch. Und ich finde Austausch mit den verschiedensten und doch engen virtuellen Freunden/Leser/innen immer sehr hilfreich.
      Ich glaube nicht dass die Kassiererinnen Dich als das Huhn sehen, sondern eher wertschätzend über Dich geredet haben. Die schicke Frau Doktor. Ich kenne so viele Ärzte denen es so egal ist wie sie rumlaufen.
      Ich weiß was Du meinst mit dem Dämpfer was das Mitgefühl natürlich nicht ausschließt. Das habe ich auch, aus vollem Herzen. Leider ist unser beatmeter Patient noch nicht über den Berg. wir müssen weiter Daumen drücken. Alles Liebe, pass auf Dich auf Dr.Nessy, Tina

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  7. Das ist lieb, dass du so was fragst! Ich schreibe immer wieder mal im Blog darüber ( zuletzt gab es da aber auch Reaktionen, da fühlte ich mich missverstanden ), vor allem ja auch, da wir schon vor der eigentlichen Ausgangssperre uns auf Wunsch unserer Tochter zurückgezogen haben. Wir sind beide Risikopatienten, aber das Wichtigste für mich ist, dass er mit seinen diversen Erkrankungen nicht ins Krankenhaus muss ( und ich kann im Fall der Fälle nicht zu ihm. Wie du ja weißt, habe ich in den letzten fünf Jahren fünf sehr nahe Menschen gehen lassen müssen und weiß, wie es menschlich ablaufen kann und wie nicht ). Ansonsten leben wir ohne Risiko, müssen ja nicht arbeiten, nicht um unseren Job bangen, kriegen genug zu essen, weil für uns eingekauft wird, können ungefährdet raus in den Garten. Die Kommunikation in der Familie, selbst im entfernteren Kreis, ist besser denn je. Gespräche an der Haustür auf Abstand gibt es immer wieder, weil Verwandte oder Nachbarn vorbei gucken. Momentan macht mir die schlechte Stimmung im Land zu schaffen, das Gemeckere. Da bin ich froh, wenn ich aus Paris oder meinem Dorf im Odenwald ganz andere Einstellungen höre.
    Dennoch wünschte ich, es ginge vorbei. Ich vermisse meine Enkelkinder, meine schwerkranke Schwester, meine Freundin. Dann gibt es auch schon mal Tränken...-
    Deine Geschichte aus dem Supermarkt finde ich toll. Aber es ist einfach typisch für dich! Du bist sicher auch in deiner Praxis ein echter Trost für manchen Kranken...
    Es macht mir auch viel Spaß, in dieser Zeit anderen eine Freude zu machen. (Nur muss ich dann den Nachbarn bitten, für mich zur Post zu gehen.)
    Bleibe gesund und munter und so Lebens- und menschenfreundlich, wie du bist!
    Herzlich
    Astrid

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    1. Liebe Astrid, ich glaube zur Zeit ist es gar nicht leicht nicht missverstanden zu werden. Ich wünsche mir immer mehr Empathie. Das hilft auch mal an Andere zu denken. Dann wäre das Gemeckere sicher auch weniger.
      Zu Anfang war ich auch fassungslos dass es Patienten über 90 in dieser Zeit in die Praxis zieht, die ich sonst seltenst sehe. Seit ich mich um die Lebensumstände erkundigt habe, habe ich Verständnis.
      Ich bin froh dass ihr Kontakte auf Distanz und Gespräche habt. Ich finde das mit dem Einkauf auch toll.
      Ich wünsche auch es wäre vorbei und verstehe dass es da bei Dir auch mal Tränen gibt. Das geht mir ähnlich.
      Anderen eine Freude zu machen ist in dieser Zeit wirklich schön. Ich glaube für beide Seiten, wenn man das gern macht.
      Man kann Pakete wohl auch schon Zuhause abholen lassen, aber ich denke wenn der Nachbar mobil ist macht ihm das bestimmt nichts aus. Mir würde es nichts ausmachen.;)
      Pass auf Dich und den Herrn K auf, bleibt gesund,liebe Grüße Tina

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  8. liebe Tina - deinen Gedanken im Ausnahmezustand bin ich gerne gefolgt<, auch, weil ich mir nicht vorstellen konnte; - dass du-sie - nicht-hast!
    ....du hast recht, es ist bedrückend wie still es ist, auch wenn "menschen unterwegs" sind, es kann passieren, dass sie - dir ausweichen, dich umrunden, dich meiden weil:du offensichtlich älter als sie erscheinst; /sie unsicher sind/sich gar ängstlich von dir abwenden, das habe ich hier im klitzekleinen Nahkauf beispielsweise erlebt obwohl nur knapp 6 Leutchen im Laden waren.
    andere verhalten sich: wie immer wie im Nahkampf oder Händchenhaltend als gäbe es keinen Abstand.
    Man weiß nicht, was man davon halten soll.
    Eben hab ich einen Bericht gesehen über die Frisöre die ab Montag öffnen, welch Schwierigkeiten da bestehen und frage mich warum machen sie dann auf, gehen solche Risiken ein, sowohl die Kunden als auch die Betreiber...gut, die Existenz, das geld aber was ist mit der Anstreckungsgefahr, die geht nicht weg nur weil Lockerungen anstehen. das gleiche gilt für die ach so geliebten Fußballspiele, Handballer, alle die Körperkontakt haben wenn sie ihren Beruf ausüben, solange der Virus durch eine Impfung die es auffängt nicht im Griff ist, sollte all das verboten oder nicht empfohlen bleiben. Doch ich denke Inkonsequenz und persönliche Wünsche haben bei gewissen Betreibern aus verständlichen Gründen Vorrang und nicht der Gedanke an die Gesundheit, weder der eigenen noch die der anderen.
    ich bin der Meinung WER den Abstand und die Regeln nicht einhalten kann, sollte auch nicht öffnen dürfen, basta...wozu haben wir uns alle denn fast 6 Wochen kasteit und an die Regeln gehalten????
    dachte tatsächlich irgend jemand: damit ists nun vorbei?!...
    es gibt immer noch Alte, Schwache, Kränkelnde, Obdachlose, Behinderte und Vorerkrankte die gefährdet sind und es auch bleiben.
    da geht es schon - Hier nicht, ist inkonsequent.
    die Politik hat dem Druck der Wirtschaftsschaffenden nachgegeben,

    Allen fällt der Abstand schwer, die fehlende Kontaktmöglichkeit, das umarmen und sich grüßen dürfen auf die gewohnte weise,das ist ein Kraftakt den jeder jetzt leisten muss, darauf haben wir un doch eingelassen und damit müssen persönliche Wünsche einfach zurückstehen. Es ist eben so und wird noch einige Zeit so bleiben.
    ich vermisse auch Gesellschaft, gemeinsames Lachen, die netten Gespräche ohne dass man sich anschreien muss, wenn meine Freunde, die getestet sind kommen, dann halten wir Abstand und versuchen das Beste daraus zu machen.
    Die welt wird ärmer nach der corona Krise sein, weil wir das Miteinandersein wahrscheinlich verlernt haben, weder das Internet noch das Telefon kann persönlichen Kontakt ersetzen, der so wichtig für uns Menschen ist.
    Mir tun alle alleinstehenden älteren, auch Jüngere leid, die offensichtlich darunter leiden weil sie es nie vorher geübt haben, das ist ja möglich und wie man sieht wäre es sinnvoll das einmal durchzuspielen, wie "allein sein" sich anfasst auch wenn es schmerzlich ist.
    Sehr schön, und für mich selbstverständlich dass du dem Jungen den Einkauf möglich gemacht hast, ich hätte dassselbe getan.
    dir liebe Grüße...
    angelface...
    jetzt hab ich mich aber ganz schön ereifert, aber das tut Egoismus und Dummheit bei mir immer...

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    1. Ach ich sehe bei dir keine Spur Egoismus (nur den gesunden) und Dummheit ;)
      Ereifern ja, ist auch ein schwieriges Thema in einer schwierigen Zeit.
      Allerdings sehe ich folgende Aussage anders :
      "das ist ein Kraftakt den jeder jetzt leisten muss, darauf haben wir un doch eingelassen und damit müssen persönliche Wünsche einfach zurückstehen. Es ist eben so und wird noch einige Zeit so bleiben."

      Darauf haben wir uns eingelassen...eher wir wurden überrollt und bevormundet. Natürlich zu unserem Wohl und damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert.

      Angel zu den Tests und Deinen Freunden kann ich nur sagen dass wir Tests gemacht haben die 2x negativ waren und nach 14 Tagen der dritte Test war positiv. Ansteckend ist man schon bevor man merkt dass man krank ist.
      Pass auf Dich auf
      Ich denke Frisöre können tatsächlich arbeiten. Sie haben den Kontakt nicht unbedingt Face to Face. Okay kurz mal beim Pony schneiden, aber dann ist es kurz, sicher unter 15 Minuten.
      Ich finde es auch schlimm dass man sich aus dem Weg geht und manchen Menschen fällt es schwer. Hoffen wir dass es bald vorbei ist.
      Herzliche Grüße Tina

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  9. oh tina - wie zauberhaft von dir, dem jungen auszuhelfen! <3
    zu deiner frage: mir geht es eigentlich wie immer. ich bin es gewohnt, tagelang allein zu sein - als der BW noch in B. die weichen gestellt hat, war das normal, viele jahre. ABER! es gab die wochenenden mit freunden: brunch, kaffeetrinken, wandern, dinners, parties...... mal konzert oder theater. essen gehen zu 2. oder mit freunden - viele gespräche mit interessanten menschen. seit 6 wochen nix - klar, mal ´ne mail oder telefonat - aber das ist nicht das selbe wie physische nähe, der geruch eines indischen restaurants, die hitzewallungen beim tanzen.........
    und das mit der fahrschule, das stresst mich. wahrscheinlich wäre ich jetzt schon fertig. wenn. nun muss ich sicher extra stunden fahren. :-(
    süsses bild von euch beiden!
    dicker drücker! xxxxx
    p.s.: wenn es dir von deinem atem die sinne vernebelt, solltest du mal über deinen likör-konsum nachdenken ;-DDDDD

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    1. Ja ich möchte mal wieder in ein Restaurant. Gemütlich mit der Familie sitzen und einen Ausflug machen und wissen dort kann man sitzen und Kaffee trinken.
      Fahrschule hat Timo auch angefangen, das geht ihm jetzt wie Dir. Wer denkt denn an sowas.;(
      Hmmm Likörkonsum.. das könnte die Lösung sein :)))
      Dicken Drücker und liebe Grüße Tina

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  10. Dass du dem Jungen geholfen hast, war sehr lieb von dir. Ich fände es klasse, wenn das einfach öfter passiert anstatt dass die Kassenschlange genervt guckt.
    Tja, Ausnahmezustand. So richtig betreffen mich die bösen Seiten eigentlich nicht. Finanziell habe ich keine Probleme, kleine Kinder habe ich nicht und Risikogruppe bin ich auch nicht. Ich jubiliere innerlich, weil ich meinen Riesengarten los bin, der mir jetzt ein unglaublich schlechtes Gewissen machen würde, wenn ich ihn noch hätte, und freue mich, dass ich mitten in der Stadt im Grünen sitze. Ich mixe Homeoffice und Präsenztage wie es mir gerade in den Kram passt. Kontakte habe ich reichlich, weil die ganze Recherche im Moment per Telefon läuft und ich den halben Tag rede oder zuhöre. Da bin ich manchmal froh, wenn es still ist. In der letzten Woche konnte ich Gottseidank wieder den ersten "richtigen" Termin machen - an der Elbe, mir reichlich Abstand und einem Kaffee. DAS war schön.
    Klar, ich würde mir wünschen, dass die Cafés und Restaurants wieder öffnen, dass ich hier vor der Kneipe sitzen und abends einen Aperol als Absacker trinken kann, dass in den nächsten Monaten sämtliche Konzerte und Events, auf die ich mich wie Bolle gefreut habe, nicht ausfallen. Aber es ist nun mal so wie es ist und über verschüttete Milch zu klagen liegt mir nicht. Noch bin ich immerhin beim Gedanken an die Ärzte im Dezember guter Dinge. Und ich hoffe, dass ich demnächst meinen Vater besuchen kann. Ihm geht es nicht gut, er ist einsam. Aber fast 90 und COPD - ich will nicht diejenige sein, die ihn im schlimmsten Fall ansteckt.
    Fazit: Es gibt Millionen Menschen, denen es weit schlechter geht als mir. Ich habe definitiv keinen Grund zum jammern und selbst die Sache mit den Masken finde ich eher witzig als doof. Ich tröste mich damit, dass ich einst meinen Enkeln Geschichten aus der Corona-Zeit erzählen kann, von der sie im Geschichtsbuch lesen. Und sie werden mich angucken, mit den Augen rollen und sagen: "Och Oma, du mit deinen Kriegsgeschichten".
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Auf Enkel freue ich mich auch :)
      Ja es geht mir auch gut. Kontakte habe ich auch genug durch die Praxis. Aber selbst das fühlt sich komisch an.
      Ich hoffe auch immer dass wir uns nicht anstecken, weil meine Schwiegermutter, fast 88 Jahre alt, im Haushalt lebt. Ich verstehe Deine Bedenken über einen Besuch bei Deinem Vater.
      Liebe Grüße Tina

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  11. Habe oft zustimmend genickt beim Lesen deines Artikels. Für mich ist seit 7 Wochen alles ungewohnt und fremd. Gewöhne mich nicht daran das wir Menschen uns auf der Strasse ausweichen wenn wir aneinander vorbeigehen, das obwohl ich weiß das es gerade das Richtige ist. Ich mache es auch und halte Abstand. Doch trotz dem Wissen macht meine Seele nicht wirklich mit. Auf mich wirkt alles feindlich und mitunter verstörend. Daher geht es mir zur Zeit fast am besten wenn ich zu Hause bin.
    Hoffe du und deine Familie kommt weiterhin gut durch die kommenden Tage, liebe Grüße <3

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    1. Ja genau so empfinde ich es draußen auch. Man läuft auf Abstand aneinander vorbei und viele sagen nicht mal Hallo oder guten Tag um den Mund nicht zu öffnen. Ich glaube unsere Seelen wollen sich auch nicht dran gewöhnen, es ist nicht ja auch auf Dauer nicht richtig.
      Viele Menschen können sich auch gar nicht gewöhnen, sie möchten älteren PAtienten die Tür aufheben oder helfen. Dann fällt ihnen ein dass sie das nicht dürfen.
      Zuhause ist es tatsächlich am Besten. Da ist alles wie immer. Alles Gute für Dich, pass auf Dich auf. Liebe Grüße Tina

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  12. Ich finde es sehr schön und vor allem achtsam von Dir, dass Dir die Misere des Jungen aufgefallen ist. Ich habe den Eindruck, die Menschen wären insgesamt noch mehr auf sich selbst fokussiert, als sie es vor Corona waren.
    Über mangelnde Kommunikation kann ich mich nicht beklagen. Ich bin oft den ganzen Tag in Video und Telefonkonferenzen. Ich finde das sehr anstrengend, da die Tonqualität mit einem echten, persönlichen Gespräch nicht zu vergleichen ist.
    Daneben bin ich aber froh, dass weder ich noch mein Team ins Büro müssen.
    Ich könnte mir auch nicht vorstellen, wie dort sinnvoll ein Abstand eingehalten werden kann, von der öffentlichen Fahrt dort hin gar nicht erst zu reden.
    Finanziell haben weder Rudi noch ich ein Problem. Über eine mangelnde Auftragslage können wir Aufgaben bedingt gerade aktuell überhaupt nicht klagen.
    Aber es ist natürlich auch für mich "ulkig", dass man gar nicht mehr ausgeht. Kein Konzert, kein Kino, kein Abend mit Freundinnen, kein Tänzchen. Und: kein Fitnessstudio. Natürlich mache ich zu Hause auch regelmäßig was, aber es ist einfach nicht das selbe. Weil man dort auch soziale Kontakte hat.
    BG Sunny

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    1. Das habe ich auch schon oft gedacht. Viele sind aber auch unsicher in der Situation. Man muss so viel beachten. Abgrenzungen für Abstand auf dem Boden, immer Einkaufwagen nehmen, die Maske und auf Abstand... manchmal schon recht schwieriges Unterfangen. Aber es stimmt, ich glaube die Frau gleich nach dem Jungen hat das überhaupt nicht gemerkt.
      Es stimmt das dar nicht mehr ausgehen finde ich auch befremdlich. Manchmal vergesse ich es und denke ach da könnten wir mal wieder hinfahren--- öhm nein bringt ja nix...
      Ich hab mich Samstag wie Bolle gefreut, dass ich Altkleider in den Container werfen durfte. Bisher war immer gesperrt mit Hinweis die Sachen Zuhause zu belassen. Ich hab die drei Säcke dann 2 Wochen schon im Kofferraum rumgefahren.
      Gut das Du im Homeoffice bist, Sunny.
      Liebe Grüße Tina

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  13. Liebe Tina,
    Du hast das Herz am rechten Fleck, klasse, dass du so schnell reagiert und geholfen hast. Mir geht's gut. Ich kann gut alleine sein, wenn es allzu still ist, telefoniere ich. Mal wieder mit Freunden zusammen sitzen wäre schön, das vermisse ich.
    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Liebe Sabine, ich kann auch gut alleine sein, gerade weil ich unter der Woche viel Kontakt zu Menschen habe in der Praxis. Mir fehlt das Ausgehen an schönen Tagen und die Familientreffen.
      Liebe Grüße Tina

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  14. Liebe Tina, was bin ich froh, dass Du bloggst, zum Glück schon 6 Jahre! So super, dass Du dem Buben die Sachen bezahlt hast! Du hast einfach so ein wunderbares riesiges Herz <3 Mit der Maske zu atmen fällt mir auch nicht so leicht, vor allem beschlägt meine Brille :) Aber wie Du denke ich, dass ich sehr gut dran bin: keine kleinen Kinder daheim usw. Auf dem Dorf bei uns ist es nur im Supermarkt ruhiger geworden, ansonsten reden die Leute eher noch mehr also sonst. Geht ja gut auf Abstand, wie auch Du findest.
    Aber es ist schon wirklich ruhig ansonsten, was das reale Leben anbelangt, auch wenns virtuell zugeht ohne Ende ...
    Bleib gesund!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Hach Rena vielen Dank, da wird man gleich ein paar Zentimeter größer :)
      Irgendwie finde ich es schön dass die Leute noch mehr reden als sonst. Genau der Abstand ist die Lösung. 2m sind gut und das ist gar nicht sooo viel. Und man könnte doch so viel tun mit 2 m Abstand.
      Virtuell klappt der Kontakt und ich bin so froh um Internet. Gerade auch wegen dem Kontakt zu meiner Mama ;)
      Bleib Du auch gesund Rena, liebe Grüße Tina

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  15. Du bist wirklich ein Schatz, du hast so ein liebevolles Herz, ich hätte nichts anderes von dir erwartet!<3
    Um die Wahrheit zu sagen, ich kann mich nicht beschweren. Abgesehen davon, dass ich nicht mit meinem Enkel, der gerade geboren wurde, und auch nicht mit meinen Freunden zusammen sein kann, fehlt mir nichts. Es wäre absurd für mich, mich über etwas zu beschweren, wenn ich weiß, dass es so viele Menschen gibt, die sich wirklich in einer schrecklichen Situation befinden, sei es persönlich oder materiell. Ich bin glücklich und dankbar dafür, dass meine Familie und ich zusammen, gesund und zufrieden sein dürfen.
    Liebe Grüße,bleib gesund!
    Claudia

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    1. Claudia ich bin mir sicher Du hättest genauso gehandelt.:)
      Du bist so ein geselliger Mensch und ich kann mir vorstellen dass Dir Deine vielen Freundinnen fehlen. Ich glaube ich habe im ganzen Leben noch nicht so viele Freundinnen gehabt wie Du hast. :) Ein wertvolles Gut.
      Dein Enkel, ach Claudia ich hoffe es geht bald vorbei. Bei uns in der Praxis ist gerade seit einer Woche niemand mehr neu erkrankt. Und ich hoffe ich kann das noch ganz oft erleben. Eine Woche ohne neuen Covid Fall unter unseren Patienten.
      Liebe Grüße und pass auf Dich auf!, tina

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  16. Im richtigen Moment zu helfen ist ein tolles Gefühl.Und mit nichts auf der Welt zu vergleichen. Ich kann Deine Einstellung dazu sehr gut verstehen :))
    Ansonsten ist nichts wie immer. Auf der Arbeit laufen wir am Limit... bei 45-90 min Wartezeit für die Kunden, kannst Du Dir sicher denken wie sie oft drauf sind. Das Telefon klingelt dort ohne Pause Außerhalb der Arbeit werde ich gerne von alle möglichen Leuten angesprochen. Kannst Du mal , habt ihr noch ...usw.

    Und im Wald ist es lauter denn je. Was ich sehr Schade finde.

    Ansonsten vermisse ich unsere Jungs. Wünschen würde ich mir mehr Ruhe und Abstand. Materiell geht´s wie immer. Nur 2 Wochen hatte mein Mann Kurzarbeit, jetzt steigt die Stundenzahl wieder, wo die Zulieferer Artikel liefern können.
    Ansonsten bin ich sehr froh das wir gesund sind und uns keine schlimmen Sorgen machen müssen.
    LG und eine schöne neue Woche für Dich
    von heidi

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    1. Wenn ich eine Idee habe wie ich helfen kann, bin ich gern dabei:)
      Oh jeh Heidi, das ist wirklich eine lange Wartezeit. Aber dafür könnt ihr ja nichts. Aber ich weiss wie die Laune dann ist. Das kennt sicher jeder, der mit Menschen zu tun hat. Ich hoffe das wird erträglicher.
      Ich bin auch dankbar, das wir uns keine schlimmen Sorgen machen müssen.
      Liebe Grüße und auch Dir eine schöne Woche, Tina

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  17. Klasse von dir liebe Tina, ein Verhalten was in D. doch nicht mehr so oft gegeben ist. Ich finde immer man selbst fühlt sich dann auch so gut dabei, es streichelt die Seele.

    Wie du dir denken kannst ist es hier doch auch ruhiger geworden, zumindest beim Einkauf. Ferner auch keine normalen Begrüßungen mehr, das umarmen und die Wangenküssle. Allerdings dafür vermehrt und mit Zunahme die "Treffen" auf den Terrassen, gerade auch jeden Abend um Danke zu sagen oder zusätzlich am Samstag Nacht um den Verstorbenen zu gedenken.

    Tja, froh sein kann wer wirklich noch arbeiten kann oder darf und sich finanziell keine Sorgen machen muss. Hier ist es ein Bruchteil von Menschen, gerade auch den Tourismus betreffend wird es mehr als hart. Kann ich am eigenen Leib spüren; bis dato ist "nur" noch eine Buchung besehen geblieben. Stammgäste die solange abwarten bis sie im August dann doch eventuell nicht kommen können. Ich hoffe es klappt, selbst auf eine Quarantäne würden sie sich einlassen....was hier ja möglich wäre und das Schöne ist. Von daher hoffe ich noch auf Ausnahmeregelungen wenn es dann soweit ist, denn gerade kleine Betriebe können Abstand und Co garantieren.

    Seit Samstag die erste Lockerung mit eingeschänktem Spaziergang/sportlicher Betätigung bei uns, geht es heute weiter mit Öffnung kleiner, bestimmter Läden sowie Abholung von Speisen wenn man vorab was bestellt hat. Bin gespannt wie es laufen wird.

    Tja, und ansonsten bin ich gedanklich immer bei meiner Mum und eigentlich wäre ich jetzt schon auf Urlaub in D. bei ihr.

    Jemals gedacht dass unsere Generation sowas erleben würde hätte ich auch nie, wie schnell sich doch das Leben von heute auf morgen ändern kann.

    Pass weiterhin auf dich auf, bleib gesund und liebe Grüssle rübergeschickt

    N☼va

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    1. Das stimmt Nova. Es ist ein Gefühl des richtig gehandelt zu haben. Wenn ich nicht helfe, weil ich in dem Moment vielleicht keine Lösung gesehen habe, oder ich zu schnell vorbei oder weg war, dann mache ich mir hinterher Gedanken und denke: Mensch das und das hättest Du tun können, das wäre richtig gewesen. Deshalb helfe ich gleich wenn ich die Lösung gleich parat habe.
      Für Dich ist es sicher auch nicht leicht und ich hoffe auf Lockerungen für Reisen in kleine Betriebe, Ferienhäuser etc. Da kann man wirklich Abstand halten und alles gut im Blick. Tourismus ist für viele Länder extrem wichtig. Ich drücke Dir die Daumen.
      Bleib gesund Nova, liebe Grüße Tina

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  18. For the past last weeks I was still being positive, but now it's taking to long. This is my 8 or 9 th week in my home and I'm feeling a bit strange. And I can't see the end of it yet. But I'm still,, healthy,, so I shouldn't be complaining. Stay safe!

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    1. Oh Nancy I understand you feel a bit strange. I also think the problem is not so see an end. Nobody knows what will be. Stay safe and healthy Nancy ♥

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  19. Hi I really feel for you, in shinjuku, everyone is being so cautious, face masks here are common place as people are very health concious. Like you we have a supermarket called life near us we’re we can get everything.
    We have to pack our own bags which is nice and social distance I suppose has kind of all ways been a thing in the supermarket ques. We shop for our elderly neighborS who can’t get out. We have even do the area cleaning.
    The thing I miss more at the moment is my parents in the UK. I would have been going over now, but not now, we don’t know when we will be going over. I don’t even know when I can send them a package as air mail has stopped. So face time is the next best thing. I will be glad when it is over but will it ever return to normality? Take care and stay safe .

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    1. Oh Allie I can understand it's difficult you can't travel from Japan to the UK to visite your parents. Fortunately we have face time. You know my mum is in Thailand. Her flight beginning june was canceled.
      Here in Germany it feels strange to go shopping with face masks.
      I will be glad too when the virus is banned or a vaccine is available.
      Take care and stay safe too. And thank you for your comment :)

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  20. Liebe Tina, Danke für diesen tollen Post! Bei Dir kommt immer alles so ehrlich und authentisch rüber, das spürt man einfach in jeder Zeile, da ist ein "echter" Mensch dahinter und kein "künstlich erschaffener Blogger" (wobei das in unserem Alter sowieso äußerst merkwürdig wäre). Um zu verdeutlichen, was ich meine, meine Schwester liest phasenweise auf meinem und auch auf den anderen Blogs mit, und die meinte zu mir mal, dass ihr "diese Tina" echt super sympathisch sei. Ich sagte, dass Du in real life auch so bist! Das meine ich mit authentisch. Du bist, wie Du bist.
    Auf die Phrase "Darth Vader auf Urlaub" bin ich jetzt sogar echt "neidisch" - Brüll! ich schmeiß mich weg! Genau, es ist ein Darth-Vader-Gefühl mit dieser besch...eidenen Maske. Ich hasse sie auch, muss sie theoretisch auch den ganzen tag in der Arbeit tragen - aber das ist 1. nicht machbar und 2. nützt es eh nix, ganz ehrlich. Wenn hier jemand den anderen ansteckt, dann wohl eher ein Kind mich, und so wie manche in diese Maske sabbern :-) und die sowieso auf "Halbmast" hängt, seh ich das Ganze eher als nutzlos. Naja, so geht's mir eigentlich noch immer. ich versuche nach wie vor, die schlüssige Logik hinter all diesen Maßnahmen zu erkennen (einige leuchten mir natürlich ein, keine Frage, und ich halt mich auch daran), aber andere... hmmm. Und das macht mich nach wie vor manchmal... weiß nicht. Ärgerlich, hilflos?
    Dein Beispiel mit dem Jungen im Supermarkt - oh ja, ich kenne solche Szenen, und bei sowas könnte ich augenblicklich vor Rührung losheulen. Super, dass Du ihm ausgeholfen hast, das finde ich toll! Ja, auch das alles, also dass es derzeit ziemlich viele "Verlierer" der Krise gibt, die bestenfalls Kurzarbeit hinnehmen müssen, schlimmstenfalls die Miete nicht mehr bezahlen können, auch das macht mich hilflos. Und gleichzeitig ist es eine Art Geschenk, "systemrelevant" zu sein wie wir, denn unser Job ist sicher und wird auch weiterhin bezahlt. Dadurch dass ich so wenig Geld ausgebe, spare ich mehr - und in Urlaub fahren kann ich ja derzeit auch nicht, also spare ich noch mehr. Und meine große Hoffnung ist, dass wenn das alles vorbei ist (und Trump hoffentlich auch weg ist!) ich womöglich doch mal nach New York kann.
    Das social distancing hingegen macht mir nicht viel aus. Mehr so diese Unwissenheit, nicht zu wissen, wie lange noch... das nervt mich eher.
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Ja ich bin wie ich bin und sage gern wie ich es denke. Ob das immer so gut ist.... mir egal :) Wir sind ja alt genug nicht wahr. ;)

      Maren grüße Deine Schwester bitte mal von mir unbekannterweise ♥

      Puh ich bin ja fast fassungslos dass Du Maske tragen sollst bei der Arbeit und die Kids auch?? ernsthaft? klar ist die durchgesabbert und auf Halbmast. Da wäre es ohne doch echt besser.
      Oh jeh Maren bist Du auch so furchtbar empathisch? Das macht es manchmal ganz schön Schmerzhaft. Erinnert mich an einen Deiner Posts ;)
      Wenn Trump weg ist und man wieder reisen kann würde ich auch gern mal nach New York. Und nach Japan. Nach Vietnam und Thailand sowieso. Ich habe täglich Kontakt zu meinen Thailändern, die versuchen das Beste draus zu machen. Da fehlen auch Einkünfte, genau wie bei vielen Familien hier.
      Die Ungewissheit nervt extrem, da bin ich ganz bei Dir.
      Psssst wir haben zur Zeit keine neuen Fälle mehr. Alle Tests von denen wir erfahren sind negativ.Ich wage fast nicht zu hoffen dass es besser wird und harre natürlich "geduckt" der Dinge. Auf keinen Fall will ich mich zu früh freuen, aber es weckt Hoffnungen in mir.
      Liebe Grüße Tina

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  21. liebe Tina..
    wie lieb von dir dem Jungen aus der Patsche zu helfen..
    ich habe auch schon ab und zu mit Kleingeld ausgeholfen ..
    die Leute sehen einen dann immer so erstaunt an ;)

    mir geht es in dieser Zeit nicht viel anders als sonst auch
    inzwischen gehe ich auch wieder einkaufen in den großen Markt
    die ersten Wochen waren meine Kinder für mich dort
    ich war dort immer samstags und habe für die ganze Woche eingkauft .. morgens gefrühstückt ... und getankt (alles vor Ort ..auch die Apotheke ect.)
    jetzt bin ich öfter mal hier in die kleineren Mäkte von A.. und L..gegangen
    ich brauche ja nicht viel ... hamstern tu ich nicht ..mein Kühlschrankinhalt ist überschaubar ;)
    Meinen Vater besuche ich zwei mal die Woche
    sonntags bekocht und jetzt öfter eine Tochter.. dann esse ich bei ihm und er muss nicht bei mir die Treppen hoch ..
    was bin ich so froh dass er nicht im Heim ist .. ich weiß nicht ob ich es ertragen würde in wochenlang nicht zu sehen ..zumal hier in einem Corona ausgebrochen war ..
    meiner Mutter habe ich auf dem Sterbebett versprochen mich um ihn zu kümmern..
    meine Frauengruppe vermisse ich etwa .. aber sie sind fleissig im w.a. ;)

    Ich mache mich auch nicht verrückt
    ich beobachte die Fallzahlen im Umkreis
    in meinem Kreis ist jeden Tag eine Ansteckung in drei angrenzenden seit dem 1. Mai null ,da ist es eher unwahrscheinlich dass ich auf jemanden stoßen würde der infiziert ist und es noch nicht weiß
    ich wünsche dir noch eine schöne Woche

    liebe Grüße

    Rosi

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    1. Das stimmt Rosi, ich frage ich weshalb ich als Einzige auf die Idee kam. Wenn meine Leserinnen da gewesen wären hätten wir uns drum gestritten :))
      Ich bin mit meinem Einkauf im kleinen Laden bei uns auch zufrieden. Oft kauft man eh immer die bewährten Sachen. Einzig Kaffeebohnen, einen speziellen, hat mir meine Kollegin von Aldi mitgebracht. Den finde ich am besten, wollte aber deshalb nicht zu Aldi fahren und anstehen. So helfen wir uns auch mal aus. Wir sind auch sehr froh, dass unsere Eltern nicht in Heimen sind. Ich glaube tatsächlich es ist besser sich nicht total verrückt zu machen, sondern wirklich mit Sinn und Verstand zu handeln. Das klingt gut was Du schreibst. Ich kann das nachvollziehen.
      Ich wünsche dir auch eine schöne Woche, liebe Grüße Tina

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  22. How very nice of you to help that boy out! Food shopping has never been my favourite pastime either, so I'm very glad Jos has been taking that for his account for many years. And now, of course, it is extra stressful, especially since not everybody seems to take the distancing seriously and only seem to think of themselves. Apart from the fact that I am craving to go for one of our usual walks in nature, I don't mind very much being at home. I consider myself very lucky, in that Jos and me, as well as our families, are healthy, and that I've still got my job. Even if I'm only working 2 days a week now, I'm getting sufficient unemployment pay, so that I don't have to skimp on some of life's little luxuries. That's not to say I won't be breathing a sigh of relief when all this is over, and we can once again be free and live without fear. Hugest of hugs xxx

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    1. I am glad you, Jos and your families are healthy an not in a uncomfortable situation. I confess I have not been so afraid anymore.I am getting more relaxed. But I wish we can live free, too.
      A very huge hug Tina

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  23. Das finde ich auch sehr schön, dass Du dem Jungen geholfen hast, liebe Tina! Mir ginge das nicht anders. Ich kaufe auch für eine ältere Dame ein, besuche sie auch in ihrer Wohnung. Diese Dame geht auch selbst noch zum Einkaufen, sie braucht das auch, täglich unter Menschen zu sein! Zum Glück lebt sie nicht im Altersheim! Das muß der Horror sein! Die alten Menschen verstehen den Sinn oft nicht, sie sind alt und müssen ohnehin bald sterben, sie wollen aber nicht alleine sein!
    Und die Leute, die Alte vor Viren "beschützen" wollen, verstehen gar nicht, dass sie selbst - wenn sie es denn werden - auch einmal so alt sein werden und dann so hilflos! Wenn Andere über sie bestimmen, als seien sie unmündige kleine Kinder! - Ob die DAS dann wohl möchten, so isoliert zu werden und sich nicht dagegen wehren zu können??? Da nehme ich Menschen wie Frau Priesemann neulich bei Anne Will kaum ab oder halte es für pure Unerfahrenheit, wenn sie alte Menschen "schützen" will, indem sie "nicht diejenige sein will", die das Virus in ein Heim trägt. Für mich klingt das geradezu fanatisch nur auf sich selbst gerichtet! Und immer wieder denke ich dann an meine arme Mutti, die ja letztendlich durch einen Krankenhauskeim immer kränker wurde und nach 2 Blutvergiftungen verstarb. Wenn wir sie nicht hätten besuchen, trösten, die Hände streicheln können, das wäre grauenvoll gewesen, das darf es einfach nicht geben! Hätte Mutti auch niemals gewollt!

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  24. Welch unsagbare Qualen es bereitet, wenn ein Mensch 7 Wochen lang nur auf seinem Zimmer verbringen muß, DAS wünsche ich Keinem , für Alte kann dies jedoch tödlich sein! Geraubte wertvolle Lebenszeit! Es ist genauso wie Prof Dr. Sucharit Bhakdi sagt, dessen Video ich in meinem Blog verlinkt habe.

    Meine Mutter hätte dieses Vorgehen gar nimmer überlebt, sie brauchte immer familiären Kontakt! Hatte sie schon durch den 2. Weltkrieg SEHR negative Erfahrungen gemacht!

    Ich finde wie Ines auch die Willkür des Staates unglaublich! Hoffentlich tut sich da bald was!

    Wir sind allerdings auch nicht arbeitslos, schon ewig freiberuflich in sicheren Branchen und es geht auch von Zuhause aus gut mit dem Arbeiten, ist aber trotz genug Raum im Haus auf Dauer stressig, wenn man immer zuhause sein muß! Auch in Anbetracht der Gesamtsituation, wie Du es auch ansprichst, in den Läden, kaum Gespräche, gesenkte Köpfe ... für mich sind die Masken auch furchtbar, werde mir ein Attest besorgen! Dieser Hitzestau und laß es nur NOCH wärmer werden!

    Inzwischen kaufe ich das Meiste online, denn der unsäglichen Situation setze ich mich ungern unnötig aus. Es tut mir unendlich leid für all jene, die jetzt pleite gehen. Da fragt man sich, was wohl langfristig schlimmer ist ... ein Virus, dass ohnehin widersprüchlich ist oder Verarmung der Menschen und wer weiß, was noch für Folgen entstehen ...
    Und da bin ich dann auch gleich bei den Läden und Umdenken ... ob Ikea oder andere ... davon hängen ganze Existenzen ab. Wenn man in Hartz IV rutscht, sieht die Welt auch nicht mehr rosig aus! Und das Kurzarbeitergeld ist wesentlich weniger ... Das ist leider unsere Welt 2020 mit den Milliarden Menschen, die alle ernährt werden wollen und wir hier mit den teils hohen Mieten, Lebenshaltungskosten (bei weitem nicht jeder ist in der Lage, ein eigenes Haus besitzen zu können!), ich erinnere nur an die vielen Friseusen mit den geringen Gehältern, die im Alter trotz 40 Jahren Berufstätigkeit noch zum Sozialamt laufen müssen, weil die Rente nicht reicht! All das gehört zu unserer Gesellschaft schon ohne Corona! Über den Tellerrand blicken wohl die Wenigsten - leider ...

    Ich sehe da wirklich schwarz, denn die versprochenen Gelder erreichen leider gerade nicht die, die sie am dringensten brauchen werden. Und dann müssen die fehlenden Milliarden alle auch eingearbeitet werden, das sind ja keine Geschenke! Vielleicht bedeutet das die Wiedereinführung der Samstagsarbeit - die Auswirkungen können wir noch kaum erfassen ... da würde ich mir überhaupt keinerlei Illusionen von "schönerer Welt" machen oder gar vom Zurückrudern - jedes Geschäft wird froh sein, wenn Autoschlangen davor stehen, es geht eh schon sehr langsam voran durch all die Beschränkungen! Wer will dann noch Kinder in solch eine Welt setzen??? Diese Probleme muß man sich mal wirklich umfassend durch den Kopf gehen lassen. Von wegen schöne Ruhe, das empfinden die Verzweifelten derzeit sehr deutlich anders!

    Wobei ich all das mit dem Verbrauch und Shopping auch nicht gutheiße, aber wie gesagt, es ist unsere heutige Welt, alle wollen und müssen überleben, ihren Lebensunterhalt finanzieren ... haben vielleicht Häuser mit Mühe abzubezahlen ... wem will man es verdenken? Alles ist von allem abhängig. Man kann nicht ohne großen Schaden und daraus resultierend starken Verlusten einfach zurückrudern, das geht nicht ohne dass dadurch auch zahlreiche Menschen zu Schaden kommen. Das bedenkt leider kaum jemand dabei! Mancher denkt da doch eher NUR an sich und seine "himmlische Ruhe" - keine Flugzeuge am Himmel .....

    Ich hoffe nur sehr, ja bete dafür, im Sommer zur Hochzeit meines Sohnes nach Polen reisen zu können.

    Hab eine gute neue Woche!
    Viele liebe Grüße
    Sara



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  25. Was ich noch hinzufügen wollte - was mich sehr ärgert, 2006 wurde ein Fall einer Schleuserin bekannt, die Polinnen nach Deutschland brachte, damit diese in Heimen und auch bei Prominenten für deren Eltern tätig werden konnten. Ich meine, diese Promis hätten sich locker deutsche Kräfte leisten können, die freilich teurer gewesen wären!
    Wie auch immer, ich fand nur noch einen einzigen Artikel darüber

    https://www.focus.de/politik/deutschland/urteil-naechstenliebe-auf-polnisch_aid_215977.html

    Damals sagte der Richter, er müsse sie leider verurteilen, sie hätte allerdings zutiefst menschlich gehandelt. Genauso sieht es aus - DAS ist 14 Jahre her! So lange wäre Zeit gewesen, sich wirklich um die Alten und das Gesundheitswesen zu kümmern! Wen haben jemals wirklich Alte interessiert und deren Gesundheit??? Zumindest was die Politik betrifft? Dass Alte keine Lobby haben, war hinreichend bekannt. Es interessiert auch keinen, ob sie ausreichend Rente haben, auf minimale Erhöhungen folgen Steigerungen der Preise, so dass die Erhöhung nichts wert war ... Auf einmal will man sich für deren Gesundheit interessieren? Kaum zu glauben! Wenn es von Herzen käme, sähe die "Fürsorge" ganz anders aus! Und nicht nur das - man beraubt sie zugleich ihrer Freiheit!

    Ich verstehe, wenn jemand im Altenheim krank wird, dass dann die entsprechenden Maßnahmen seiner Behandlung etc. getroffen werden müssen. Aber alte Menschen erkranken häufig, wie an dem berüchtigten "Krankenhauskeim" und dennoch durften sie Besuch empfangen, wenn auch unter Isolationsbedingungen, der Besuch zieht einen Kittel an usw. ... aber was jetzt abläuft, ist in meinen Augen kriminell! Zumal alle gar nicht AN dem Virus erkranken, selbst wenn der Test, der unter namhaften Wissenschaftlern umstritten ist, das Virus anzeigt. Und viele sterben, weil sie ohnehin gestorben wären, nicht an sondern mit dem Virus. An irgendwas stirbt man ja nun mal - die wenigsten schlafen einfach friedlich ein oder wachen morgens nicht mehr auf.
    In solch einer Gesellschaft möchte ich NICHT alt und gebrechlich werden!!! Da kann man nur hoffen, bei seinen Kindern Unterkunft zu finden und nie in solch eine Einrichtung zu geraten, auf die der Staat die Hand legt! Dass es durch mangelndes und unterbezahltes Personal zu unhygienischen Verhältnissen speziell in Heimen kommt, sagt aber auch leider keiner!

    Man hat den Eindruck, im falschen Film gelandet zu sein. Wie schon geschrieben, erklärt Prof Dr. Sucharit Bhakdi in seinem Video, das ich in meinem Blog verlinkt habe, die Sachverhalte sehr gut!

    Entschuldige bitte wenn es jetzt so lang geworden ist! Du schaust toll aus mit der Queen! Das T-Shirt finde ich unheimlich toll. Schade, dass man es nirgends mehr finden kann!
    Und Deine Tochter ist auch eine echte Augenweide! Schön, dass Ihr Euch in der Nähe habt!

    Alles Liebe nochmals
    Sara

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    1. Es stimmt Sara, ich kann Dur leider nicht widersprechen, die älteren Menschen leiden sehr unter der Situation. Wir schimpfen auch nicht mehr mit ihnen wenn sie täglich wegen Nichtigkeiten zur Praxis kommen. Sie brauchen dringend Kontakte. Auch depressive Menschen und Menschen mit Anststörungen leiden sehr zur Zeit. Einen Suizid unter unseren Patienten haben wir leider zu beklagen. Die Gründe dafür kennen wir nicht, aber die Krise hat sicher ihr übriges dazugetan.
      Ich darf auch gar nicht an all die armen Menschen auf der Welt denken, deren Exsistenz zerstört ist.
      So viel kann man hier und da gar nicht unterstützen.
      Ich drücke Dir fest die Daumen, daß Du nach Polen reisen kannst.
      Alles Liebe Tina

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    2. Das hört sich wirklich nicht gut an, liebe Tina.
      Ich weiß es auch von alten Menschen, die gar nicht so "beschützt" und isoliert werden wollen. Die noch in ihren eigenen Wohnungen leben, kann man auch gar nicht so isolieren. Ich kümmere mich auch ehrenamtlich und weiß es von daher. Selbst eine Dame, die eine amtliche Betreuuerin hat, ging die ganze Zeit über fleißig hinaus und traf sich mit anderen Menschen. Man müßte diese Menschen in ein Gefängnis sperren. ;-) Und die Dame - 80 Jahre alt - ist bis auf ihre Wehwehchen "kerngesund" geblieben.
      Würde sie nicht mehr hinauskönnen, würde sie eingehen wie die sprichtwörtliche Primel. Mich hat eben auch Traudes neuer Post sehr berührt. Ich hätte keine ruhige Minute, wenn meine Mutti noch leben würde, aber nicht wegen Corona sondern wegen dem Zustand unserer Welt und Gesellschaft!

      Es gibt so viel Unlogik inzwischen, dass es kaum zu fassen ist, wie, dass die Pandemie erst endet, wenn ein Impfstoff da ist. Was für eine seltsame Definition von einer Pandemie!

      https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.pdf?__blob=publicationFile&v=8

      Liebe Grüße
      Sara

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    3. Liebe Sara, ja man sollte das Ende auch erkennen können. Ich habe das Gefühl es werden Masken für die nächsten 20 Jahre produziert. Das erschreckt mich, denn so stelle ich mir die Zukunft nicht vor, MaskenPFLICHT in den skurillsten Situationen ohne Mimik und Luft.
      Liebe Grüße Tina

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  26. Du weißt ja, dass ich nach wie vor ins Büro fahre. Da hat sich bei mir also nicht so viel geändert. Den Mundschutz empfinde ich auch als sehr unangenehm. Erst einmal habe ich das Gefühl, dass ich schlechter atme. Da wird nur das Notwendigste schnell eingekauft und dann wieder raus aus dem Geschäft. Schade finde ich es, dass man keine freundlichen Gesichter, keine Mimik mehr erkennen kann. Ich spreche allerdings nach wie vor mit der Kassiererin, wenn auch nur kurz. Einfach, um eine freundliches Feedback zu geben. Liebe Tina, ich finde es klasse, dass Du dem Jungen geholfen hast.
    Liebe Grüße
    Ari

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  27. Ari so geht es mir auch. Der Mundschutz ist quälend und ich gehe nur raus wenn ich muss. Ausser in den Garten. Sehr bedrückend ist die Stimmung wenn man beim einkaufen ist.
    Liebe Grüße tina

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Ihr Lieben, ich freue mich wie bolle über eure Kommentare. Keine Scheu, einfach loslegen :-)

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herzlichst Tina

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